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Schließlich will ich noch einen Auszug aus der Ge⸗ ſchichte einer Koppel hinzufuͤgen(ſo wie ſie bey mir uͤber jede Koppel gehalten wird), die zugleich mit dem Auszug aus dem ſtatiſchen Protocoll uͤber daſſelbe ein Beyſpiel geben kann, wie die Ertragsfaͤhigkeit in Ruͤckſicht auf Erſchoͤpfung und Erſatz gewoͤhnlich berechnet wird und wie die Voraus⸗ ſetzungen gerechtfertigt worden ſind.
Geſchichte des Feldes.
Der große Miſtkamp, leichter Boden, lehmigter Sand, zur 2ten Claſſe A gehoͤrig, trug im Jahr 1819 Klee, der bey der bekannten Duͤrre dieſes Jahrs gar ſehr vertrocknet war, nicht zu gruͤnem Futter geſchnitten werden konnte, aber dazu benutzt wurde, von den wenigen aͤrm⸗ lichen Pflanzen die ziemlich gut angeſetzte Saat zu erndten.
Das Land war ausgedoͤrrt und unrein geworden, die Narbe ward im December 1819 rayolt und mit Waitzen beſaͤet, der im Jahr 1820 eine der Erwartung entſprechende Erndte von 16 Himpt pr. 100 ◻Ruthen gab.
Das ſehr mit Quecken durchwachſene Land ward im Jahr 1821 im May mehreremale queer gehaakt, ſehr viel geeggt und im Juny wieder umrayolt, den 9ten Auguſt mit 15 Fudern Compoſt⸗Duͤnger pr. 100 ◻uthen befah⸗ ren; den 14ten Auguſt mit 2 c3 Rapſaat pr. 100 DRuth. gedrillt, hatte am 22ſten May 1822 abgebluͤhet, trug 3 Zoll lange, durchaus gefuͤllte Schooten, ward den 22ſten Juny geſchnitten, bekam am 9ten July bedeutenden, die Qualitaͤt der Saat gar ſehr verbeſſernden Regen, ward am 19ten July ausgeritten.
Das dtaͤgige Liegen hatte der Saat nicht geſchadet; die in der Gruͤnreife geſchnittenen Schooten oͤffneten ſich Voght's landwirthſchaftl. Schriften 1r. Bd. 23


