220
ſo thun ſie dies doch hierin. Die deutſche Ausdauer; die Entfernung von dem Dünkel, daß man das ſchon er⸗ reicht habe, wornach man noch ſtrebt; die Ruhe und Beſonnenheit, mit der man ſein Ziel auffaßt, die Erfah⸗ rungen, die man mit Verſtand bereits geſammelt hat: alles dies ſichert der deutſchen Schafzucht den erſten Rang für die Folge und läßt ſie als Centralpunkt der veredelten leuchten. Und dies wird in der Folge ſich noch mehr offenbaren. Ja es wird die Zeit eintreten, wo deutſche Merinos und Electoralſchafe Synonyma ſeyn werden. So wenig es noch eines langen Beweiſes für dieſen Satz bedarf, ſo will ich doch hier noch einiges dafür an⸗ bringen.
Der hochedlen Schafheerden werden in Deutſchland immer mehr. Es iſt daher für diejenigen, welche noch in der Veredlung zurück ſind, leicht, ſich mit Zuchtthieren zu verſehen, um das Fehlende nachzuholen.
Der Sinn für die veredelte Schafzucht iſt in dem Grade erwacht, daß er einen allgemeinen Wetteifer zu Wege gebracht hat. Selbſt in den kleinern Schäfereien der Ruſtikalbeſitzer hat man damit begonnen, und der erſte gute Erfolg reizt zur Fortſetzung des Unternehmens. Einzelne Ausnahmen können um ſo weniger für die Re⸗ gel gelten, als ſie immer ſeltener werden, und als jener Sinn bereits auch da ſich zeigt, wo früher noch die größte Gleichgültigkeit und Dunkelheit herrſchte.
Wenn auch da und dort eine einzelne Schäferei nicht gerade vorwärts geht, ja wenn es auch welche gibt, die eher zurückkommen: ſo ſind deren ſo wenige, daß ſie
———˖:—⸗—⸗—⸗—⸗:::::——„4„.,——
riht in! Nenge d machen. wieder der terſndige Mißgriffe Der der deutſe als alles Peredlun Abe nicht ſtehe nien behal zertüttet; nige libe ihm durch wenn es wälzungen zu ſpät, ſinen M einem hö dann wie überall z kenntlicht Es wird freuen, d benutztth Wer und polit


