Teil eines Werkes 
2: Uibersicht der europäischen veredelten Schafzucht. 2
Entstehung
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betrachtet, kam ſchnel genug ve ende Bedürfniß g eKultur in dieſen Grade, und wi tt für den übriga a! ich möchte ſ⸗ din dieſe Waare als Paſſibhan⸗

damit verbunden em edlen Producte een, daß dis nich Idenen die Schaf thun haben, the Denutſchand nuc chveredelte Shef tragen. Iſt aut einem Puncte, w te im Algemeine ge Beſtand, wem dies früher gethan

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mit aber will ich keinesweges ſagen, es könne gar keine Ausnahme ſtatt finden. Auch in Deutſchland gibt es noch viele Güter, wo eine vermehrte Schafhaltung noch großen Gewinn ſichert. Dort würde es immer eine Thor⸗ heit bleiben, wenn man dieſen nicht zu erlangen ſtrebte.

Nach allem aber ſteht wohl feſt, daß die Gefahr einer allzuſtarken Vermehrung der Schafe in Europa bis jetzt nur noch eingebildet iſt, und daß auch für die Zukunft deren Zunahme durchaus nothwendig ſey, wenn uns die nothwendigſten rohen Materiale zur Bekleidung des Men⸗ ſchen ſtets in hinreichender Menge erzeugt werden ſollen. Wir ſind jedoch für dieſelbe geſichert, da die Schafzucht immer noch einen lohnenden Reinertrag gewährt, um zu ihrer Vermehrung da, wo dieſe nicht ohnehin ſchon aufs höchſte geſteigert, aufzumuntern.

Nun fragt es ſich aber, ob auch, wenn in Europa gleich keine Uiberproduction der Wolle zu fürchten iſt, uns nicht etwa Gefahr von außen drohe. Man erräth wohl ohne Schwierigkeit, daß ich von Neuholland ſprechen will. Nach allem, was man bis jetzt von dem dortigen Klima, dem Boden und den ganzen politiſchen und land⸗ wirthſchaftlichen Verhältniſſen weiß, begünſtigt daſelbſt alles die edle Schafzucht. Ich theile keinesweges die Meinung derer, die ſich durch die engliſchen Nachrichten irre machen laſſen, und nun ſchon glauben, der Woll⸗ verkauf aus Deutſchland nach England nahe ſich ſeinem Ende, weil dieſes ſich bald wird von Neuholland aus ver⸗ ſorgen können. Eben ſo wenig möchte ich denen beipflich⸗ ten, die dies ins Lächerliche zu ziehen und zu beweiſen