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ihrer Handlungsweiſe jene Ruhe und Feſtigkeit nicht ha⸗
ben, die allein ſtets ſicher zum Ziele führt. Dieſe raſende
Vermehrung mußte ihre Folgen bald zeigen. Eine Maſſe von Wolle, zum Mehrtheil Mittelgut, erſchien am Markte, und ein Sinken der Preiſe hätte auch dann die unaus⸗ bleibliche Folge ſeyn müſſen, wenn gleich nicht jene un⸗
glückliche Cataſtrophe eingetreten wäre, deren ich im erſten
Theile erwähnt habe. Nicht aber etwa, daß die jetzt be⸗ ſtehende Anzahl der Schafe von Europa nimmer zu groß ſeyn werde.— Vielmehr wird ſie ſich im Allgemeinen noch anſehnlich vermehren müſſen, wenn ſie ſtets das Bedürfniß decken ſoll. Nur aber muß ihr Zuwachs nicht mit ſolchen Rieſenſchritten, ſondern nur allmählig erfol⸗ gen, wenn er keine Störung im Gange der Erzeugung und des Verbrauchs hervorbringen ſoll.
Aus dem Geſagten ergibt ſich nun, daß die nume⸗ riſche Vermehrung der veredelten Schafe an zwei Beding— niſſe gebunden iſt, nämlich an die Rente, die ſie abſo⸗ lut einbringen, und an die, welche ſie im Vergleiche zu den übrigen landwirthſchaftlichen Zweigen tragen.
Das Erſte hängt jederzeit von der Nachfrage nach
deren Wollproducte ab, und dieſe wird durch den Ver⸗
brauch desſelben beſtimmt. Wir haben es alſo zuvörderſt mit dieſem zu thun. In welchem Verhältniſſe er gegen⸗ wärtig mit der Erzeugung ſtehe, das können allein die Beſtände oder Vorräthe, welche alle Jahre beim Eintritt der neuen Schur auf dem Lager liegen, beweiſen. Im Jahre 1825 ſchien eine ſolche Uiberfüllung von Wolle überall zu ſeyn, daß man hätte glauben mögen, es werde
de Nachftage Fänzlch feſle denn trot d ds gedachten welche der B alz ein Jahr 1346 wieder 1s 1623 hör ungeachtet d 1324 und: den war, un hatte. Dieſe ken, und die origes und alem dieſem nicht günſtt nördlichen O Syſtem, das Handel, un als günſtig. ja ſelbſt bei haftern Gan eintretenden nung hätten wie es jetzt Bevölkerun dem Maße, eintreten, i liigen Beſta


