ande fuhtn das unklugen Ver⸗ un. Jedes Dim dich getraue nit daß es ſchon vi igerung der 3 a unmöglich iſt, doc andwirthſchaftliche kann. Eine ſirem hnung würde auc au ſeinem größten tertrag bei weiten immer überredete. ahin bringen, zu helfen könne, und erten guten Qua⸗ den. Oas iſt die e Schaßüchter in degenthum wegen — Dahin werden the dieſer känden daß die nume⸗ men genüge, um ucts es dem vor⸗ e ſichete und ⸗ Rente zu tragel endern, die nt grund und Bode ihrer Hꝛuetjiee
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und vorzugsweiſe der Schafe vermehren, denn ihnen wird auch ein niedriger Wollpreis lohnen. Da ihnen die Er⸗ zeugung wohlfeiler kommt; und da bei einer ſchwachen Bevölkerung die Arbeit gewöhnlich theuer iſt: ſo ſind auch Schafe, da ſie deren weniger als die übrigen Haus⸗ thiere bedürfen, ſchon deshalb einträglicher als anderes Vieh. Dieſe werden dann den Markt für das Mittelgut an ſich reißen, weil ſie ihn damit überſchwemmen und um jeden Preis losſchlagen werden: Jedem das Seine, wird es dann auch hier heißen.
Ein Hauptgrund für die peißend ſchnelle Vermehrung der veredelten Schäfereien lag auch in dem Unwerthe, den alle übrigen landwirthſchaftlichen Producte eine Zeit⸗ lang erlitten. Es iſt hier der Ort nicht zu unterſuchen, woher dieſer Unwerth kam; er trat jedoch zu einer Zeit ein, wo man ihn gar nicht erwartet und wo man im Gegentheil geglaubt hatte, der hohe Preis der landwirth— ſchaftlichen Erzeugniſſe, beſonders aber des Getreides, müſſe ſich nicht allein erhalten, ſondern allmählig und zwar in gleichem Grade mit der zunehmenden Bevölkerung ſteigen. Vergebens hoffte man darauf mehrere Jahre. Da nun aber anſtatt deſſen die Preiſe immer niedriger
gingen, und da gerade da, wo dies bis über alle Gränzen
der Wahrſcheinlichkeit ſchweifte(im Jahre 1824 und 1325), der Preis der veredelten Wolle eine eben ſo uner⸗ wartete Höhe erreichte: ſo ſtürzte man, ſo zu ſagen, auf die Schafzucht, und nur ſie und immer ſie war es, in deren ſteter Vermehrung man dem Verderben entrinnen wollte. Vielen gelang es,— aber nicht denen, die in


