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ner letzten Klaſſe auch nur auf dieſer Stufe, für die 1⁰⁄000,000 Schafe jährlich noch über 9 000,000 Franken
mehr einnehmen. Trägen wir dieſen Vergleich noch auf
die übrigen Mittelklaſſen über: ſo würden wir über 3⁰%000,000 Franken herausbringen, die der Ackerbau in Frankreich jährlich mehr gewinnen würde, wenn die fran⸗ zöſiſche Schafzucht in Menge und Güte auf gleicher Stufe mit der ſächſiſchen ſtände.
Da nun dieſe ganze Rechnung gar nicht beſonders
zu Gunſten Sachſens geſtellt iſt: ſo leuchtet ein, welch'
wichtiger Zweig des National⸗Erwerbs in dieſem Lande die Schafzucht iſt.
Freilich kann man dies nicht von ganz Deutſchland in gleichem Grade rühmen; jedoch ſtehen die Mark⸗Bran⸗ denburg, Schleſien und Mähren nicht gar weit hinter Sach⸗ ſen, und man kann ſonach behaupten, daß Deutſchland einen Vorſprung von mehreren Jahrzehenden vor Frank⸗ reich voraus habe.
Wie es aber um Spanien mit der Schafzucht in Vergleich mit Deutſchland ſtehe, das wird am beſten dar⸗ aus klar, daß nach den Angaben des Herrn Terneaur die Leoneſer(die immer die beſte ſpaniſche geweſen iſt) mit der dritten Sorte der franzöſiſchen Merinowolle über⸗ einſtimmt. Dagegen erreicht die Segovianer, Sorianer
und Eſtremadurer nur die vierte Sorte der franzöſiſchen, und mit der fünften Sorte ſtellt ſich erſt die Andaluſier, die von der Sierra Morena und die von Portugal gleich.
So groß nun auch die Rückſchritte ſeyn mögen, welche die ſpaniſche Schafzucht, beſonders in den letzten beiden
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