Teil eines Werkes 
2: Uibersicht der europäischen veredelten Schafzucht. 2
Entstehung
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n, weshalb n Glauben

genwärtig r4000 in die Elec⸗ Lerneaur ral⸗Wolle gibt, 150 veiße, was, eZahl von inßehn bis nkreich da⸗ tSachſen. hner zählt, als Frank⸗ Einwohner ctivhandel ich mit die⸗ gleicher hältniß der Schafe mit nüßte deren nicht unin⸗ mit jenem hier nach⸗ n Alaſſ ſei⸗ beträgt, die mlich jedes

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Vließ von dieſen nur den Werth von 11 Franken hat, anſtatt daß es von den Electoralſchafen nach Herrn Ter⸗ neaur Beſtimmung 20 Franken werth wäre. Nun müſſen wir ferner die zweite Klaſſe der franzöſiſchen Merinos, die 340,000 Stück beträgt, annehmen. Jedes ihrer Vließe koſtet 9 Franken, folglich 11 Franken weniger als die der Electorals, und Frankreich gewänne, wären ſie dieſes, 5/740,000 Franken. Jetzt hätte es deren aber 504,000, die 4000 vorhandenen wirklichen Electorals nämlich mit eingerechnet, und wir müſſen, um die verhältnißmäßige Zahl gegen Sachſen herauszubringen, noch 696, 00 Stück von der dritten Klaſſe berechnen. Deren zählt Frankreich 1/400,000, und der Werth jeden Vließes derſelben iſt g Franken, alſo 12 Franken weniger, als der von den Electorals. Dies beträgt hier die Summe von 3/352,000 Franken. Der ganze Nachtheil, in welchem daher Frankreich zu Sachſen in der Zucht hochveredelter Schafe ſteht, beträgt 15/552,000 Franken. Dabei iſt aber noch gar keine Rückſicht auf die große Maſſe von gemeinen Landſchafen genommen, die Frankreich noch hat, und die man in Sachſen faſt gar nicht mehr trifft. Sie betragen dort noch die ungeheuere Zahl von 247000,000, d. i. vier Fünftel des ganzen Schafſtandes. Von dieſen 24/000,000 ſind 10000,000 ganz ſchlecht, und zwar ſo, daß ihre jährliche Schur nur 1 Franken 65 Centimen(ungefähr 56 kr. C. M.) werth iſt. Da Sachſen dergleichen gar nicht mehr hat, und die geringſte Schaf⸗Klaſſe dort doch min⸗ deſtens 1 fl. C. M. oder 22 Franken durch ſeine Wolle

jährlich einträgt: ſo würde Frankreich, ſtände es mit ſei⸗ B 2