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un leichter Kranühei⸗ Lungen⸗
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=bſtanzen, Schwe⸗ ellt ſich
Gift, Contagien, Miasmen.
ihnen in dieſem Organe weniger wie in irgend einem andern, ein Widerſtand entgegen. Der chemiſche Proceß der Verweſung, welcher in der Lunge vor ſich geht, wird geſteigert durch alle in Fäulniß und Verweſung begriffene Materien, durch Ammo⸗ niak und Alkalien; er wird vermindert durch empyrheumatiſche flüchtige Subſtanzen, ätheriſche Oele, durch Säuren. Schwe⸗ felwaſſerſtofffäure zerlegt das Blut augenblicklich, ſchweflige Säure verbindet ſich mit der Subſtanz der Häute, Zellen und Membranen.
Nimmt durch den Contact mit einer in Zerſetzung begrif⸗ fenen Materie der Reſpirationsproceß eine andere Richtung an, überträgt ſich die Zerſetzung, die ſie erleidet, der Blutmaſſe ſelbſt, ſo erfolgt Krankheit.
Iſt die in Zerſetzung begriffene Materie Product einer Krankheit, ſo heißt ſie ebenfalls Contagium, iſt ſie das Pro⸗ duct von Fäulniß und Verweſung thieriſcher und vegetabiliſcher Subſtanzen, wirkt ſie durch ihren chemiſchen Character(alſo nicht durch ihren Zuſtand), indem ſie eine Verbindung eingeht oder eine Zerſetzung veranlaßt, ſo heißt ſie Miasma.
Ein gasförmiges Contagium iſt ein Miasma, was aus dem lebenden Blute ſtammt, und fähig iſt, im lebenden Blut ſich wieder zu erzeugen.
Eine Miasma bewirkt Krankheit, ohne ſich zu reproduciren.
Alle Beobachtungen, die man über gasförmige Contagien gemacht hat, beweiſen, daß ſie ebenfalls Materien ſind, die ſich in einem Zuſtande der Zerſetzung befinden. Auf Gefäße, die mit Eis angefüllt ſind, ſchlägt ſich an der Außenſeite aus der Luft, welche gasförmige Contagien enthält, Waſſer nieder, wel⸗ ches gewiſſe Mengen darinn gelöſt enthält. Dieſes Waſſer ändert ſeinen Zuſtand in jedem Zeitmomente, er trübt ſich und
geht, wie man gewöhnlich ſagt, in Fäulniß über, oder was


