336 Gift, Contagien, Miasmen.
noch gährender Zucker vorhanden iſt, wird Kleber in verän⸗ dertem Zuſtande, er wird als Hefe abgeſchieden, welche wieder fähig iſt, friſches Zuckerwaſſer oder Bierwürze in Gährung zu verſetzen. Iſt der Zucker verſchwunden und noch Kleber vor⸗ handen, ſo bleibt dieſer Kleber, er geht nicht in Hefe über. Die Reproduction des Erregers iſt hier abhängig
1) von dem Vorhandenſein derjenigen Materie, aus der er urſprünglich entſtanden iſt,
2) von der Gegenwart einer zweiten Materie, welche fähig iſt, durch Berührung mit dem Erreger in Zerſetzung übergeführt zu werden.
Wenn wir der Reproduction der Contagien in anſteckenden Krankheiten den nemlichen Ausdruck unterlegen, ſo iſt vollkom⸗ men gewiß, daß ſie ohne Ausnahme aus dem Blute entſprin⸗ gen, daß alſo in dem Blute eines geſunden Menſchen derjenige Beſtandtheil ſich vorfindet, durch deſſen Zerſetzung der Erreger gebildet werden kann.
Es muß ferner, wenn Anſteckung erfolgt, vorausgeſetzt werden, daß das Blut einen zweiten Beſtandtheil enthält, wel⸗ cher fähig iſt, durch den Erreger in Zerſetzung übergeführt zu werden.
Erſt in Folge der Umwandlung dieſes zweiten Körpers kann der urſprüngliche Erreger wieder gebildet werden.
Empfänglichkeit für Anſteckung ſetzt mithin die Gegenwart einer gewiſſen Quantität dieſes zweiten Körpers im Blute ei⸗ nes geſunden Menſchen voraus; mit ſeiner Maſſe ſteigt die Empfänglichkeit, die Stärke der Krankheit, mit ſeiner Abnahme, mit ſeinem Verſchwinden ändert ſich ihr Verlauf.
Bringen wir in das Blut eines geſunden Menſchen, wel⸗
cher empfänglich iſt für Anſteckung, eine wenn auch nur ver⸗ ſchwindend kleine Menge des Anſteckungsſtoffs, des Erregers,
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