Teil eines Werkes 
Zweiter Theil: Zweiter Theil
Entstehung
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Anſatze, wo noch ein Blatt ſtehen bleiben muß. Das Zwicken darf daher auch nicht eher vorgenommen werden, als wenn die Geſcheine gebildet ſind, alſo um die Zeit, wo ſie blühen wollen.

n. Binden. Es folgt unmittelbar auf das Zwicken, da⸗ mit der Wind die ſtehen bleibenden Schöſſe nicht abſchlage; es geſchieht mit etwas Roggenſtroh in einigen loſen Banden über einander. Man beobachtet ſorgfältig dabei, daß keine Blätter noch weniger Träubchen oder Geſcheine mit eingebunden werden; auch darf das Binden nicht bei naſſem Wetter geſchehen. Auf das erſte Binden folgt nach einiger Zeit das zweite oder

o. Das Heften, um den Nachwuchs feſtzuhalten, wobei dann die Ausſchläge(Eberzähne) aus den Schoſſen ſelbſt abge⸗ petzt werden, damit das Holz der Schoſſe um ſo eher reife. Man nennt dieſes Abpetzen auch Ausbrechen. Außerdem hat am Rhein noch ein Entlauben Anfangs September ſtatt, welches bei ſtarklaubigen Reben, dicht ſtehenden Stöcken und an Orten, wo Mangel an Luft herrſcht, von Nutzen iſt.

p. Zweites Felgen oder Lauter Rühren. Dieſes, wiewohl nicht allenthalben üblich, iſt eine nicht genug zu em⸗ pfehlende Verrichtung, jedoch muß dabei eben ſo wenig als bei dem Rauhfelgen vergeſſen werden, daß der Zweck davon die Reinigung vom Unkraute und die Auflockerung der oberſten Erdſchichte, aber keineswegs ein Aufbrechen des Bodens, wie beim Hacken, ſey; daß ein tiefes Rühren in trockenen Jahren und auf hitzigem Boden ein zu ſtarkes Verdunſten der Feuch⸗ tigkeit, in feuchten Jahren und auf thonigem Boden eine Ueber⸗ füllung von Naͤſſe hervorbringen könne. Das Reinhalten vom Unkraut aber bleibt in jedem Weinberg unbedingt nöthig. Die perennirenden Unkräuter müſſen ſorgfältig ausgezogen und aus⸗ gegraben, die Samen⸗Unkräuter vor Ergießung des Samens getilgt werden. An manchen Orten hat das Ausgraſen ſtatt, muß aber mit Vorſicht geſchehen, um die Trauben nicht abzu⸗ ſtoßen, oder die Reben zu beſchädigen. Das Lauter Rühren geſchieht Ende Auguſts oder Anfang Septembers.

q. Abgipfeln, Ueberhauen, Verhauen. Wenn die Lotten oder Schoſſen über den Pfahl hervorgewachſen ſind und das untere Holz nun anfangen will zu zeitigen, ſo ſchneidet