¹ oder ſoſt
ſondern ſie Azten Reben
anicht wohl
Aerden, und
d zen andere Sicht, Am Ron Boden; ke Balau⸗ fehlen und
ſolchen
und nicht n ausflieſ⸗ de ihm ab⸗ d un keine
2 dien oder Jnach dem 8 35chöſſe zu 1esſchon er⸗ äten, alſo
und droht n weg und Boden⸗ e ifolgenden her Stor⸗ oird eben Holh
urr einen
20 Wyrzeln ₰ ell ihres uand fegt
A
— 291—
In Betreff der Zeit des Schneidens iſt die ſpäteſte Zeit die fehlerhafteſte, indem der Stock alsdann einen zu großen Theil ſeines Saftes verliert. Nur heftig treibende Reben dürfen im Saft geſchnitten werden, um ſie ihres Ueberfluſſes zu entledigen. Die fruͤheſten ſchönen Tage im März und ſelbſt noch im Fe⸗ bruar ſind am beſten dazu geeignet, die ſcharfen windigen Tage aber dabei zu vermeiden.
Das frühe Schneiden iſt beſonders bei hoch gelegenen, trockenen Weinbergen nöthig, indem ſie am wenigſten Saft zu verlieren haben. Man hat ſelbſt das Schneiden vor Winter mit vielem Erfolge verſucht, findet aber dann ſelten Zeit zu dieſer Arbeit.
d. Rebenleſen. Das bei dem Schneiden abfallende Holz wird mit der Hape auf 1— 1 ½, Länge gekürzt, in Büſcheln gebunden und weggebracht. Solches iſt das Geſchäft der Wei⸗ ber und Kinder. Nur die Lotten, welche der Fortpflanzung we⸗ gen zu Blindholz oder Würzlingen beſtimmt ſind, werden nicht zerhauen, ſondern Mittags und Abends geſammelt und entweder ſogleich eingegraben, oder zu Hauſe im Keller oder Garten auf⸗ bewahrt, damit ſie friſch bleiben.
e. Bogenmachen. Nachdem der Schnitt vollendet und das Abfallholz weggebracht iſt, wird zum Biegen derjenigen Lotten geſchritten, welche das Meſſer bis zur Länge von einigen Fuß abgekürzt hat; dieſe an ſich nicht ſchwere Arbeit erfordert Uebung und Achtſamkeit. Wird die Lotte beim Biegen geknickt, ſo kann ſie keinen runden Bogen mehr bilden oder bricht gar ab. Um den Bogen zu machen, faßt man die Lotte mit der rechten Hand bei der Spitze, ſetzt die linke einige Zoll tiefer an und beugt den Zwiſchenraum etwas krumm, darauf fährt man mit der linken Hand an der Lotte abwärts bis zu ihrem letzten Gleiche und beugt daſelbſt auch ein wenig. Nun zieht man die Spitze mit der rechten Hand nach der linken hin und erhalt ſo einen ſchönen runden Bogen; nur in der Mitte der Lotte darf nicht gebeugt werden, weil der Bogen dadurch einen ſpitzen Bauch bekommen würde. Oder aber— man faßt die Lotte nach dem Stamm zu mit voller Hand, legt den Daumen drückend nach ihrer Mitte, fährt mit der Spitze, aber nicht zu
19*


