Teil eines Werkes 
Zweiter Theil: Zweiter Theil
Entstehung
Einzelbild herunterladen

neſtgeſezt Wieſen 4 einmal eiſtgebot 1 angen, * anaͤchſten at em die adh ſind, n icht au!

d Milch⸗ on Wie⸗ Dpt, im

Joändiſche onluthen a zif jede aun Cöll⸗ na witt⸗ vonebenen anulnter⸗ ach wäre n an der i anmen, wnt wer⸗ Wieſen a zweniger 2 ichkuh un dieſer

ran Mai apeſen iſt n Nacht 2 Stücke urt wer⸗ a f jeden

Q öhnlich

15

500 bis 525 Pfund, wenn ſie fett iſt; die Ochſen von 400 ge⸗ langen auf 600 Pfund. Man hat ihrer auch, die 800 bis 900 wiegen; ſolche ſind dann auch ſchwerer aufgeſtellt worden. Man kann den durch die Maſtung errungenen rohen Geldertrag zu 25 bis 35 Rthlr. Berl. Curs für jedes große Stück annehmen. Bei geringerem Viehe iſt natürlich auch der Ertrag geringer. Das zum Betriebe der Fettweiden erforderliche Vieh wird entweder angezogen oder angekauft. Letzterer geſchieht im Herbſte, weil es dann am wohlfeilſten iſt. Man füttert es im Winter im Stalle mit untereinander geſchnittenem Heu und Stroh, etwas Oelkuchen, tränkt es mit friſchem Waſſer und hält es

überhaupt ſo gut als man kann. Kömmt es mit vollem Fleiſche

auf die Weide, ſo kann es ſchon um Jakobi ganz fett ſeyn, verkauft und durch anderes auf der Weide erſetzt werden. Die⸗ ſer zweite Umſatz wird dann bis zu Martini freilich nicht ſehr fett, aber doch vollkommen ſchlachtbar. Man kauft die magern Ochſen auf den Viehmaͤrkten zu Cleve und Emmerich, die Kühe aber bei den Bauern. Am liebſten bezieht man das Vieh aus der Rheingegend, wo man überhaupt Weidevieh hat; indem das aus den Gegenden, wo Stallfütterung eingeführt iſt, weich⸗ licher erzogen wird und rauhes Wetter und Küälte nicht vertra⸗ gen kann. 3

Bei der Anzucht des Viehes, deren Beſchreibung ich hier, der Vollſtändigkeit des gegenwärtigen Artikels wegen, vorgreife, verhaͤlt es ſich folgendermaßen. Da das Vieh Tag und Nacht auf der Weide gehalten wird, ſo werden nur ſolche Kälber auf⸗ gezogen, welche im Januar und Februar oder ſpäteſtens im März fallen. Die ſpätern würden in dem erſten Lebensjahre die ununterbrochene Weide nicht wohl vertragen. Die frühe⸗ ſten bleiben daher zu dieſem Zwecke allemal die beſten. Man tränkt ſie ſo lange mit Milch, bis dahin ſie zur Weide kön⸗ nen; fehlt es an Milch, ſo ſchlägt man ein Ei mit Waſſer durch einander und miſcht ſolches mit etwas Milch, um ihm Farbe zu geben. Man entrahmt die Milch mehr und mehr, bis dahin man nach 6 Wochen blos abgerahmte dicke Milch giebt, unter welche etwas Leinmehl verrührt wird. Iſt der Roggen in dem Verhaͤltniſſe zum Leinmehle wohlfeiler, ſo