rrie Ge⸗ e anken, nn a in immer 1 Dte von
ut Win⸗ zntzehnte, aeelder, 19 reich⸗ S iter⸗
and die
a heſebt. un veſt⸗ u gras⸗ amne) und Iihoden. enken un von n Mün⸗ tr daß aatebirge nrenze, n Seite. 4
einer etha⸗ Slf der Tiefe re ande, 1 der
1n oder iacvärts, 10 de in ynigen z uchtet
— 11—
Witterung gar nicht, bei der Hitze oder Dürre äußerſt ſchwer zu bearbeiten. Die ackerbare Krume mißt etwa 1 ½ Fuß. Un⸗ ter ihr findet ſich ein gelber und weißer Klei, der kein Waſſer durchläßt.
Hinter oder über dieſer undankbaren Vertiefung fängt der Boden wieder an zu ſteigen und erreicht die Höhe, welche der ſchon angeführte erſte erhabene Landſtrich hat, mit dem er auch gleiche Beſtandtheile theilt. Wo er noch höher wird als dieſer, da iſt ſchlechte Heide, wie z. B. die Bönninghaart und der Wald, der ſich bis nach Cleve erſtreckt. Ueber dieſer Höhe kömmt man dann in eine vertiefte Fläche, wodurch ſich die Niers in häufigen Krümmungen windet, der Boden wieder beſſer wird, die Wieſen aber wegen Vernachläſſigung des Bettes jenes kleinen Fluſſes durchaus verſäuern oder zu Mooren werden. Das Bett iſt durchaus verſchlammt und mit Gras, Ried und Schilf verwachſen. Man würde ohne Mühe und Koſten zur Steuerung des Uebels gelangen, wenn man den Fiſchfang darauf gegen die alljährliche Reinigung unentgeldlich verpachtete, wozu ſich, wie man mich verſichert, Liebhaber genug finden würden.
Im Fürſtenthum Mörs iſt die Höhe ſanfter und hat einen gemiſchten mergelartigen fruchtbaren Boden, wie z. B. Repelen, Capellen, Neukirchen. Weiter landwärts bei Vlain, Crevelt u. ſ. w. liegt der Boden wieder tiefer und iſt daher auch thoniger und ſumpfiger. Ich werde daher auch dieſes Land mit der Cleviſchen Niederung zuſammenfaſſen.
Das Herzogthum Geldern iſt weniger von der Natur be⸗ günſtigt. Sein Boden wird in dem Verhältniſſe beſſer, als man nach dem gelobten Jülicher Lande vorrückt. Im Allge⸗ meinen iſt der Boden trocken, mild, ſandig, aber auch moorig. Der ſüdliche Theil des Landes, z. B. Krickenbeck und Vierſen hat einen guten Lehmboden, die Gegend von Kempen aber einen magern ſandigen Lehm. In dem ganzen Gelderlande iſt viel Dung ein durchaus unentbehrliches Bedürfniß. Der Untergrund beſteht nur allzuoft aus zähem Thon und Eiſenletten.
Dieſes Herzogthum bildet im Ganzen eine ſchöne, oft un⸗ überſehbare Ebene. Die ſuͤdliche Richtung von Geldern aus laͤngs der äſtigen Niers über Neuen⸗ und Altenkirchen nach


