Teil eines Werkes 
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Entstehung
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kann ſehr guter Roggen darauf gebaut werden. Hat die Ge⸗ gend im Ganzen dem Strome ihre Fruchtbarkeit zu verdanken, ſo hat ſie auch in ihm ihren grimmigſten Feind, der, wenn er auch nicht alles Gute, was er fruher gegeben hat, auf immer vernichtet, doch vorübergehend die Hoffnung und die Erndte von manchem Jahre zerſtört.

Durchgehends hat die Niederung einen Weizen⸗ und Win⸗ tergerſtboden. An manchen Orten kann von erſtern das zehnte, auch zwölfte Korn angenommen werden. Es giebt viele Felder, die ſeit 30 Jahren keinen Dung erhalten, und doch ſtets reich⸗ liche Ernten geliefert haben. Nimmt der Ertrag des Winter⸗

getreides etwas ab, ſo wird Hafer mit Klee ausgeſäet, und die

Fruchtbarkeit wird von neuem durch den Fruchtwechſel allein belebt.

Höhe. So wie man ſich von der Rheinniederung aus weſt⸗ wärts oder nach der Höhe wendet, hört der fette, ſchwere, gras⸗ reiche Boden auf, und wechſelt bald mit lehmigem Sand und ſandigem Lehm, bald mit wahrem Sand und auch Heideboden. Man muß ſich jedoch hier keine ſolche ſandige Wüſte denken, wie die, welche ſich in dem Cleviſchen in einiger Entfernung von dem rechten Rheinufer und da hinein nach Schermbeck im Mün⸗ ſterlande vorfindet. Ich habe die Beobachtung gemacht, daß das Rheinthal auf dem rechten Ufer von dem Siebengebirge oberhalb Cölln an, bis hinunter zu der Hollaͤndiſchen Grenze, weniger fett und fruchtbar iſt, als das auf der linken Seite. Dieſes gilt für die Niederung ſowohl als für die Höhe.

Die wellenförmigen Beugungen der Höhe geben zu einer mannigfaltigen Verſchiedenheit des Bodens Anlaß. Die erha⸗ benen Striche beſtehen aus Sand, der doch meiſtens auf der Oberfläche mit etwas Thon gemiſcht iſt. Dieſe Krume zur Tiefe von einem Fuß p. p. ruht auf einer Schichte von rothem Sande, iſt leicht und zu jeder Zeit zu bearbeiten, leidet aber von der Trockenheit.

Rückt man von dem erſten erhabenen, das Rheinthal oder die Rhein⸗Niederung begrenzenden Landſtriche mehr landeinwärts, ſo folgt eine zweite Niederung, die etwa eine halbe Stunde in ihrer Breite hat. Hier findet man einen ſehr ſchweren thonigen

Boden, der nur ſehr wenig Sand enthält. Er iſt bei feuchter

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