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gen; wo der Grandſand aber nicht über einen Fuß ſtark iſt,
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Rheinufer, liegen die Länder, deren Ackerbau wir vor uns ha⸗ ben, zwiſchen zwei großen Flüſſen, der Maas und dem Rhein. Die Neigung des Bodens geht nach Norden. Der Verluſt des Maasufers bringt dieſen Gegenden manchen bedeutenden Nachtheil.
Die Gegend hat keine Berge, aber viele Unebenheiten. Nach dem Rheine zu bildet ſie durch ihre Erhabenheit einen natürlichen Damm, der vor Jahrtauſenden dem Strome wahr⸗ ſcheinlich zum Ufer diente. Zwiſchen dieſer Höhe und dem jetzi⸗ gen Rheinufer befindet ſich eine, eine halbe bis eine Meile breite Strecke von angeſchwemmtem Boden, der nach dem Strome hin zu Wieſen und Weiden dient, mehr landeinwärts aber ein ſehr vortreffliches Ackerfeld unter dem Namen Rheinfeld bildet. Die daran ſtoßende Höhe reicht, in ſteter Abwechſelung von Erhabenheiten und Vertiefungen, oder wellenförmig bis zu den Ufern der Maas hin. Ich werde in der Folge die erſte Gegend unter der Benennung der Niederung und die letzte unter dem Namen der Höhe begreifen.
Niederung. Das Ackerland in der Niederung beſteht in der Regel aus einem milden mit— ⅛ Sand gemiſchten Bo⸗ den, der zu allen Früchten, deren Kultur das Klima geſtattet, geeignet iſt. Er läßt ſich auch bei ſehr trockener Witterung gut bearbeiten, weniger bei naſſer. Vom Ausfrieren iſt wenig Ge⸗ fahr. Die obere Krume iſt ſo mächtig, daß ſie zu jeder Tiefe gepflügt werden kann. Sie reicht manchmal bis zu 5—6 Fuß hinab. Ihr folgt der ſogenannte Wellſand, wie man ihn auch in dem Bette des Rheins findet. Allerdings iſt ſolches nicht allgemein. Es giebt Stellen, wo reiner Grand und Sand ſich nicht über anderthalb bis 2 Fuß unter der Oberfläche finden. Man nennt ſie hier Haide⸗Scheinen. Darauf dörren bei ſehr trockener Witterung die Früchte wohl aus, das Stroh bleibt klein und das Korn nothreift.
In einigen Gegenden, wie Everſaat, Kärl, Vellach, Bort u. ſ. w. iſt durch die Durchbrüche der Dämme das Rheinfeld ganz oder zum Theile 6— 24 Zoll hoch mit Kies und Sand be⸗
deckt worden. Wo dieſe Gegenſtände ſich zu hoch angehäuft
haben, da läßt man den Boden als zur Kultur untauglich lie⸗


