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gebraucht werden, alsdann aber erreicht er ein Alter von 25
bis 30 Jahren. Es wird eine beſondere Wiſſenſchaft dazu er⸗
fordert, einen Eſel gehörig zu lenken, zu welcher man erſt nach mehrjährigem Umgange mit ihm gelangt. Ein wohl abgerich⸗ teter Eſel wird mit drei bis vier Carolin bezahlt.
Der Boden auf der Höhe von Stadtberg iſt ein ſchöner Klei⸗Gerſtboden, der alle Morgen einen Regen vertragen könnte, wenn die Sonne am Nachmittage wieder ſcheinen wollte. Die Steine, womit er gemiſcht iſt, ſind kalkhaltend. Seine größten Feinde ſind Diſteln und Huflattig. Ein Haferfeld ſtand ſo voll von beiden, als ſolches anderswo voll Hederich zu ſtehen pflegt. Auch unter dem Klee thut der Huflattig vielen Schaden; man ſoll ihn am beſten durch Pflügen bei feuchtem Wetter vertilgen können. Nach Kartoffeln beſonders wuchern die Diſteln gewalt⸗ ſam. Auf einem Felde, wo man dieſe Frucht drei Jahre hin⸗ tereinander gepflanzt hatte, nahmen die Diſteln immer zu. Man ſollte bald ſagen, ſie wucherten hier ſo ſehr, blos um den Eſeln Freude zu machen. Oder ſollte der Eſel nicht vielleicht ihren Wachsthum befördern?
Die Fruchtfolge iſt:
1. gedüngte Brache, 4. Klee, 2. Roggen, 5. Kartoffeln. 3. Gerſte, 6. Gerſte.
Da nicht allemal Klee in jedem Umlaufe vorkommt, ſo hat
man auch 4. Brache, meiſtens nicht gedüngt, 5. Roggen, 6. Rauhfutter oder Hafer.
Wicken, Erbſen und Bohnen werden in das Sommerfeld gebracht, daher nicht dazu gedüngt. Man gypſt beide erſtere Gegenſtände nicht gern, weil ſie dann zu lange Loden ſchießen, ſtets fortblühen, ſich lagern und bei der Erde verderben.
Die Kartoffeln haben auf den Klee ein außerordentliches Gedeihen. Dieſe Folge hat überdies den Nutzen, daß man den alten Klee ſtehen laſſen kann, wenn man im Frühjahre ſieht, daß der neue zurückgeſchlagen iſt. Den größten Nutzen dabei finde ich, daß der Klee als Verbeſſerungsmittel gerade in der Mitte des Umlaufes vorkommt, dieſer mithin bei dem einmali⸗ gen Düngen in 6 Jahren auf hieſigem Boden ſehr gut beſtehen
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