Teil eines Werkes 
Erster Theil: Erster Theil
Entstehung
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415 4. 4 5 I kann. Auch glaube ich nicht, daß man für einen ſolchen Ger⸗ 1 nt⸗ ſtenboden eine beſſere Folge aufſtellen könnte, als die erſte, ach welche ich hier angeführt habe. 1llatgerih. Die Kleeſtoppel wird zu den Kartoffeln vorßer nicht umgebro⸗ b chen, ſondern dieſe werden hinter dem Pfluge, einen Schritt über dein ſhoner den andern, eingelegt und mit der Kleenarbe bedeckt. Man en kunnte V eggt tüchtig, wenn ſie über der Erde ſind, und fürchtet nicht, die di V wenn gleich die Blätter gänzlich dadurch zerriſſen werden. Man 2e gräßten hackt einmal und häufelt. ddſo voll Schultheiß Hermann Steighoff ſäet den Klee lieber über en pflegt. die ſchon ausgelaufene Sommergerſte, weil er ihr ſonſt nicht dhen; man ſelten durch Ueppigkeit und frühen Wuchs ſchadet. Da der vertilgen Klee hier gegypſt wird, ſo gypſte er einmal aus Unwiſſenheit in gewalt⸗ welchen, der ausgefroren war; er pflügte nachher das Feld um, zachre hin⸗ ſäete Hafer und erhielt nichts davon. uzu. Man b Folgt Roggen nach dem Klee, ſo wird er nur einjährig be⸗ den Eſein 1 ſtellt. Man hält dafür, daß die Roggenkörner nicht zu trocken zeicht ihren zum Ausſaen ſeyn können. Zur Gerſte wird die Roggenſtoppel vor Winter gebrochen,

gleich nach Winter noch einmal gepflügt, und zwar noch ehe

4 man den Pflug für Hafer und Rauhfutter anſetzt. Nachdem dieſe beſtellt ſind, wird zum dritten Male zur Gerſte gepflügt. Die Saatzeit von dieſer fällt in die letzte Hälfte des Mai, auch et, ſo hat V wohl noch Anfangs Juni, wiewohl nicht zweckmäßig. Auch zur

Gerſte, welche nach Kartoffeln folgen ſoll, wird vor Winter ge⸗ pflügt, nach Winter aber nicht mehr, es ſey denn, daß der

ſit. Acker ſehr verkrautet wäre. Iſt der Gerſtenacker nach der Ein⸗ umetfed ſaat vom Regen ſo zugeſchlagen worden, daß das Blatt der de uſtee Gerſte nicht durchkann, ſo wird das Land geeggt, oder auch ge⸗ 3 ſtißn, walzt. Wie letzteres bei dieſer Gelegenheit wirken könne, be⸗ 3r. greife ich nicht.

dantictss Das Haferſäen geſchieht Anfangs Mai; das Durcheggen un d deſſelben, wenn er einen Finger lang iſt, iſt ſehr üblich. Man air fin nennt ſolches den Hafer wecken. Das Wecken des Hafers iſt

29 dabei auf dem Sandfelde im Paderbornſchen im Gebrauche.

wein der Stadtberg hat ſehr ausgedehnte Gemeinheiten, die ein Paar tweinmal⸗ Meilen im Umfange haben. Dadurch iſt man im Stande, eine

2 beſtehen