Teil eines Werkes 
Erster Theil: Erster Theil
Entstehung
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von welchem hier die Rede iſt, iſt auffallend, und ſo wie alle Haͤrte, gibt ſie zu den ſchwerſten Uebertretungen Anlaß. Der Bauer, der ſich in der Unmöglichkeit ſieht, bei ſeinem Pachte zu beſtehen und von ſeiner Arbeit leben zu können(vom Er⸗ ſparen kann hier keine Rede ſeyn), ſucht ſich auf einem unrecht⸗ lichen Wege füͤr das ſchadlos zu halten, was man ihm auf dem rechtlichen verweigert. Seinen Gutsherrn auf alle mög⸗ liche Weiſe zu hintergehen, das hält er für erlaubt und der Sache angemeſſen.Der Herr, heißt es bei ihm, muß keinen falſchen Schilling annehmen, aber wohl eine ſchlechte Garbe. Die Sache geht oft ſo weit, daß es Geſinde gibt, das bei einem Pächter der Art nicht dienen will, wenn es zum Dreſchen ge⸗ braucht werden ſoll. Auch fürchten gewiſſenhafte Bauern die Verſuchung ſo ſehr, daß ſie lieber einen andern Hof unter noch läſtigern Bedingungen annehmen, als einen ſolchen, wo ſie das dritte Korn zu entrichten haben. Zu dieſem ſchaͤdlichen Einfluß auf Moralität kömmt noch der, den ſolche Bedingniſſe auf den Ackerbau haben, wie ich bei Gelegenheit des Zuſtandes und der Fortſchritte der Cultur zeigen werde.

Die Pachtfriſt iſt von ſechs, höchſtens von zwölf Jahren. Der An⸗ und Abzug der Pächter iſt um Martini, gewöhnlicher aber Petriſtuhlfeier, oder den 22ſten Februar. Bei dem Man⸗ gel an geſetzlichen Beſtimmungen hat ſich bei dem Abzuge der Pächter in einigen Gegenden ein Gewohnheitsrecht gebildet, das eine Erwähnung verdient. Es iſt dieſes das ſogenannte Miſt⸗ recht, nach welchem der Abzieher die Aecker noch 23 Jahre nach ſeinem Abzuge defructuiren und ſogar dieſes Recht an an⸗ dere verkaufen kann. Die vorgeſchriebene Fruchtfolge in ſolchen Gegenden iſt 1) gedüngter Roggen, 2) magerer Roggen, 3) ungedüngter Buchweizen. Tritt der Pächter Ende Februars ab, ſo gebührt ihm in demſelben Jahre der Genuß der Erndte des ganzen Areals, das heißt, des Miſtroggens, des Stoppelroggens und des Buchweizens. In dem zweiten Jahre fällt das Land, welches Buchweizen trug, weg, und er beſaͤet noch die zwei ubrigen Drittel, nämlich das Miſtroggenfeld mit Stoppelroggen, und das Stoppelroggenfeld mit Buchweizen. Im dritten Jahre endlich bleibt ihm noch ein Drittel, nämlich das Roggenfeld,