Teil eines Werkes 
Erster Band (1819) Lehrbuch der Landwirthschaft. Erster Band
Entstehung
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das heißt: auf niedere Stangen übereinander legt; ſo erreicht man denſelben Zweck mit minderer Mühe.

3. Das Trocknen der Futterpflanzen werden wir in der ſpeziellen Pflanzenkultur abhandeln, weil faſt jede Pflanze etwas Eigenthümliches hiebei erfordert.

c. Von der Aufbewahrung der Getreidegarben und trocknen Futterpflanzen.

1. Iſt das Getreide, oder die Futterpflanze im Freien endlich ſo weit ausgetrocknet, daß man ſie ohne Gefahr einer nachtheiligen Gährung aufhäufen kann; ſo wird die Ernte entweder in die Scheuern geführt, oder auch wohl im Freien in Triſten oder Fiemen getaßt.

2. Das Aufbewahren in Scheuern hat die Vor⸗ theile, daß) das Einbringen der Ernte weniger Mühe macht;) das trockene Einbringen meehr geſichert iſt; 3) daß es in der Scheuer vor dem Regen vlllig ſicher iſt; und 4) daß die Wegnahme eines Theiles keinen Nachtheil für den Reſt hervorbringt. Dafür aber ſind die Scheuern koſtſpielige, große Gebäude, und die Ernte iſt in denſelben der Gefahr des Feuers ausgeſetzt.

3. Das Aufbewahren des Getreides, des Heues und Strohes in Triſten hat die Vortheile, daß man keiner Gebäude bedarf, höchſtens eines Bodens, um den untern Theil der Triſte über die Erde zu erheben, und ſie dadurch vor dem Verderben, und dem Zugange der Nagethiere zu ſichern; und daß die Ernte durch die Vereinzelung ſolcher Schöber weniger der Feuersgefahr ausgeſetzt iſt. Dafür aber macht das Einlegen des Getreides in die Triſten, ſo wie das Wegführen in die Tenne mehr Mühe, wie das Einſcheuern; das Bilden der Triſten muß ſehr aufmerk⸗ ſam vorgenommen werden, weil ſonſt Waſſer eindringt,

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