Teil eines Werkes 
Erster Band (1819) Lehrbuch der Landwirthschaft. Erster Band
Entstehung
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pflanze im Frein ſie ohne Gefah unn; ſo wird de ührt, oder auch nen getaßt.

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des Heues ind daß man keine , um den untern und ſe dedurch er Nagethiere ſ einzelung ſolcer ſezt iſ. Dafir in die driſen, ehr Mihe, wie ſet aufmer⸗ zaſſet eindringt

335 und den ganzen Stock verdirbt, und wenn die Triſte auf⸗ gebrochen wird; ſo iſt es faſt immer nothwendig ſie ganz wegzuführen, weil ſonſt dem Waſſer der Weg in das Innere gebahnt iſt.

4. Hieraus erhellet, daß das Aufbewahren der Ernte in Scheuern nur in kleineren Wirthſchaften, und in holz⸗ reichen Gegenden, die Triſten aber in entgegengeſetzten Verhäͤltniſſen dem Vortheile des Landwirthes mehr ent⸗ ſprechen werden.

In den Gebirgsländern von Deutſchland wird bis auf das Alpenheu alles eingeſcheuert; in den Ebenen von Ungarn muß alles in Triſten gelegt werden. So findet man auch durch ganz England faſt keinen Wald und keine Scheuer.

5. Das Aufbewahren der verſchiedenen Wurzelge⸗

wächſe werden wir in der ſpeziellen Pflanzenkultur an ſeinem Orte allenthalben angeben.

d) Vom Dreſchen, Reinigen und Aufbewahren des Getreides.

1. Die Körner der Getreidearten und der Oehlpflanzen werden auf mancherlei Art aus ihrer Verbindung mit den Aehren, oder aus ihren Hülſen gebracht, entweder durch Handdreſchen, durch das Austreten mit Thieren, und durch Maſchinen.

2. Das Ausdreſchen der Getreidegarben mit den

Dreſchflegeln iſt das einfachſte Verfahren, wobei das

Stroh rein und in Ordnung bleibt: es macht aber ſehr viele Arbeit, und iſt daher das koſtſpieligſte.

Das Dreſchen geſchieht in kleinen Wirthſchaften faſt ganz mit eigenen Leuten, in größern aber durch fremde⸗ Daß die erſtern in einem gegebenen Zeitraume weniger ausdreſchen, aber reinere Arbeit machen, als die letztern, die mehr ausdreſchen, da⸗ i geber mehr Korn im Strohe laſſen, liegt in der Natur der Sache.