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net werden, das viel grünes Unkraut enthält, oder ſelbſt noch ſaftige Blaͤtter hat, oder in feuchtem Wetter ge⸗ ſchnitten wird. In Garben trocknet man das Getreide, das reif und rein iſt, und in trocknem Wetter geſchnit⸗ ten worden iſt.
Linſen, Erbſen. Wicken, die noch viele grüne Blätter und Hülſen haben; Gerſte und Hafer mit Klee läßt man allent⸗ halben in Schwaden erſt austrocknen, ehe man ſie bindet. Alles Getreide, das man in feuchter Witterung ſchneidet, muß erſt in Schwaden wieder trocken werden, ehe man es in Garben zuſam⸗ menbringen darf. Trockenes und reifes Getreide aber, es ſey nun Gerſte, Hafer, Bohnen, oder Weitzen und Rocken, wird gleich hinter der Senſe oder Sichel gebunden.
4. Das in Garben gebundene Getreide hat aber nur ſelten jenen Grad der Trockenheit, daß man es ohne Gefahr des Verderbens ſogleich einführen könnte, und es muß erſt noch einige Zeit der Einwirkung der Luft und Wärme ausgeſetzt bleiben, ehe es trocken genug iſt, um nicht zu verderben.
5. Das Austrocknen der Garben geht aber in der
kürzeſten Zeit und am zuverläßigſten vor ſich, in dem
Verhältniſſe als dieſe kleiner und im trockenen Zuſtande zuſammengebracht worden ſind. 1
. Sehr große Garben, wenn ſie einmal gebunden ſind, trocknen im Verlaufe elniger Tage oder Wochen kaum merklich in ihrem Innern aus, und verderben, wenn ſie feucht zuſammen⸗ gebracht worden ſind. In große Garben zu binden iſt daher nur da räthlich, wo das Getreide am Halme ſehr reif geworden, und von grünen Pflanzen frei iſt, oder wo es lauge genug in Schwaden abgetrocknet iſt. Kleine Garben zu machen macht zwar mehr Mühe, dafür aber ſind ſie leichter zu behandeln; man kann ſie in Hocken, Schöber, Mandeln aufſtellen, ſie trocknen leichter aus, und ſind leichter aufzuladen, wie die ſchweren.
6. Um das Naßwerden der Garben zu verhüten, werden ſie ſo zuſammen, oder übereinander gelegt, daß ſie ſich gegenſeitig vor dem Eindringen des Regens ſchützen, worauf ſie ſo lange am Acker ſtehen bleiben, bis
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