Teil eines Werkes 
Erster Band (1819) Lehrbuch der Landwirthschaft. Erster Band
Entstehung
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aufgehifelt werden; nur beim Trocknen in Fröſchen bringt es Nachtheil, weil da die Garben auf ihren Hintertheilen am Bo⸗ den ſo lange ſtehen, bis ſie trocken ſind.

Uber die Ernte⸗Methode mit dem Siget, das am Mit⸗ tel⸗ und Niederrhein, in den Niederlanden, und auch in England üblich iſt, und womit ein Niederländer, den ich in meiner Wirthſchaft hatte, in einem Tage ein Joch nieder⸗ legte, findet man das Nöthige zuſammengeſtellt in Schwerz's Belg. Landw.

10. Ungeachtet ihrer Vorzüge kann die Senſe doch nicht überall zur Ernte des Getreides angewendet wer⸗ den. Wenn das Getreide gelagert iſt, und doch in Gar⸗ ben gebunden werden ſoll; oder wenn es zwiſchen dichten Klee, oder bei der Egartenwirthſchaft zwiſchen Gras auf⸗ gewachſen iſt, thut man beſſer, es mit der Sichel zu ſchneiden, als es zu mähen.

Denn im erſteren Falle kann man das Getreide nicht wohl in Schwaden legen, und im letzteren bringt man mit den Ge⸗ treidehalmen zu vieles Grünfutter in Mengung. In einem ſol⸗ chen Falle ſchneidet man die Helme mit der Sichel hoch genug ab, um ſie rein zu erhalten, worauf erſt der untere Theil des Halmes ſammt dem Klee oder Graſe abgemäht, und gedörrt wird. Es ſcheint aber, daß der Klee, wenn er auch in der Garbe am Acker nicht vollkommen austrocknet, das Ge⸗ treide ſelbſt in dem Taſſe nicht verderbe, wenn es nur dicht ge⸗ legt iſt. Schwerz erzählt eine Erfahrung Fellenbergs, daß Sommerweitzen mit Klee in Garben, die nicht völlig ausge⸗ trocknet waren, ſehr hoch aufgebanſet ward, und daß der Ueber⸗ fluß von Feuchtigkeit verdünſtete, ohne dem Getreide nachtheilig zu ſeyn.(Hofwyler Wirthſch. 172.).

11. Die Senſe wird zur Ernte des Getreides ent⸗ weder ohne alle Vorrichtung, oder mit einer Vorrich⸗ tung angewendet. Ohne alle Vorrichtung wird ſie ge⸗ braucht, wenn man es nicht nöthig findet das Getreide in Garben zu binden, und dieſe aufzuſtellen, ſondern wo dieſes in Schwaden getrocknet, und dann unmittel⸗ bar eingeführt wird. Mit einer Vorrichtung muß die Senſe verſehen ſeyn, wenn die abgeſchnittenen Halme ordentlich beiſammen liegen ſollen, um in Garben gebunden zu werden.

13. in Bi

13. Getreide mähen; man ho mäht/ ſtehende den zur Getreide den Horb, u Päihen Buchwe

T hinge, und in d vird be richtung der Ver nen ahn Kunſt und die das Re halben Theild