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zeigt, daß 8 Mäher und 16 Sammler 24 Morgen Winterung in einen Tage abernten. Auf einen Menſchen kommt ein Morgen, und ein Joch erheiſcht 2 ½¼ Menſchen.
Beim Schneiden mit der Sichel erntete ein Menſch im Durchſchnitte nur einen halben Morgen, und ein Joch erheiſcht 4 ½ Menſchen.
Begtrup erzählt(a. a. O. II. Thl. S. 45) daß man in England den Weitzen häufiger ſchneide als mähe. 90 Akres Weitzen erfordern, nach ihm, 200 Tagwerke.
3,16 Menſchen pr. Tag, die ſonſt nur 140 Tagwerke beim Maͤ⸗ hen erfordert hätten, wobei 2,21 Tagwerker für das Joch entfielen.
Die Arbeit, welche das Mähen verurſacht, iſt in dieſen 3 Beobachtungen ziemlich übereinſtimmend: nicht ſo die Arbeit des Schnittes, 2,25, 3,16 und 4,50 Tagwerke ſind für ein Joch gezählt. Indeſſen zweiſler ich ſehr, daß man in unſern Gegenden Leute finden dürfte, die in 4 ½ Tagen ein Joch Win⸗ tergetreide abſchneiden und in kleine Garben, wie ſie bei uns gewöhnlich ſind,— 15 bis 1800 Garben pr. Joch— binden könnten. Man rechnet bei uns, wo wir ſehr fertige Schnitte⸗ rinnen aus Krain erhalten, daß eine ſolche Arbeiterinn, wenn
ſie im Verdinge ſteht, d. h. nach Schöbern ſchneidet, und von
Morgens 4 Uhr bis 8 Uhr Abends arbeitet, in einem Tage 5 bis 6 Schober ſchneidet und aufbindet, deren 30 ungefähr auf ein Joch gehen, wenn es dicht beſtockt iſt. Hiernach wären 5 bis 6 Tagwerke pr. Joch erforderlich. Wenn durch Hausleute tten wird; ſo bedarf man beim Winterrocken 10 bis 11 für das Joch.— Erſparung von Arbeit beim Mähen iſt daher außer eel geſetzt. Ob aber nicht die größere Gewalt, welche gen das Schneiden erfordert, mehr Körner aus⸗ te, und ob nicht bei dem minder ordentlichen Zuſammenbrin⸗ Halme von der andern Seite wieder eine ſo großer Ver⸗ luſt entſtehe, der den Nutzen der erſparten Arbeit verſchlinge, wie viele behaupten, iſt meines Wiſſens nirgendwo noch durch einen vergleichenden Verſuch erhoben worden. Ich habe oft und genau nachgeſehen, ob beim Mähen des Getreides, das ich wi⸗ der die Gewohnbeit meiner Nachbarſchaft betreibe, mehr Körner, als gewöhnlich ausfielen, und fand nie einen bemerklichen Unter⸗ ſchied. Eine ſehr genaue Beobachtung über den Ausfall beim Mähen, welche in dieſem Jahre von einem meiner Freunde beim Winterrocken angeſtellt wurde, ergab, daß man auf 1 Joch 16 Pf. abgeſchlagene Aehren rechnen mußte: was vielleicht ½ Metzen beträgt. Ausgeſchlagene Samenkörner fanden ſich keine. Iſt das Getreide aber überreif, ſo geht beim Mähen mehr wie beim Schneiden verloren, wie ich ſelbſt erfahren habe. Daß das gemähte Getreide weniger ordentlich im Halmen zu⸗ ſammen kommt, iſt ſicher, und man kann es nicht vermeiden, daß nicht einige Aehren verkehrt in der Garbe ſtecken; allein dieß iſt von keiner Bedeutung, wenn man die Garbe, ſo wie ſie gebunden ſind, ſogleich einführt, oder auch dann, wenn ſie


