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terweitzen, und es trägt ſehr weſentlich zur Befoͤrderung des Wachsthumes dieſer Pflanzen in einem ſchweren Boden bei, wenn die Rinde des Ackers aufgebrochen, und die Oberfläche einiger⸗ maßen gelockert wird.— Der Nachtheil, den die Eggenzähne uUrch die Zerſtörung einzelner Pflanzen anrichten, iſt von viel geringerer Bedeutung, als man ſich vorſtellt.
Ich habe Weitzen, Rocken, Gerſte, Hirſe, Pfennich, Boh⸗ nen, Erbſen, Buchweitzen, Kartoffeln und Rüben geegt, und habe gefunden, daß die Eage nur allein den Buchwe tzen und die Rüben, wenn dieſe Pflanzen noch ſehr jung ſind, ſtark zer⸗ ſtört, die Getreid⸗ und Hüſenfrüchtepflanzen aber kaum merklich ausrauft. Die kleinen Zerſtörungen an den Blättern ſind bald wieder geheilt, und dieſer geringe Nachtheil iſt von einem zu unwichtigen Belange, um die großen Vortheile des Eggens bei der Kullur faſt aller Pflanzen zu überwiegen.
b. Vom Walzen.
1. Das Zuſammendrücken der Ackeroberfläche durch die Anwendung der Walze iſt in ſofern ein Mittel das Waͤchsthum der Pflanzen zu beſchleunigen, als wir da⸗ durch das Keimen der Saat unter allen Verhaͤltniſſen befördern, das Fortwachſen derſelben in einem zu lockern Boden begünſtigen, und die durch den Froſt aus der Erde gezogenen Pflanzen wieder in eine naͤhere Berüh⸗ rung mit derſelben bringen.
2. Wenn das Keimen der Saat befördert, und das Hervorkommen derſelben auf eine gleichförmige Art bewirkt werden ſoll, ſo geſchieht dieß am ſicherſten, wenn wir den Acker unmittelbar nach der Anſaat mit einer mäßig ſchwe⸗ ren Walze überrollen.
3. In einem leichten, ſandigen, oder in einem mit Humus ſehr erfüllten, lockeren Boden iſt das Walzen der Sommerſaat in dieſer Hinſicht von Nutzen; Winterſaaten im Herbſte zu walzen, wenn die Saat ſonſt gut unterge⸗ bracht worden iſt, bringt aber keinen Vortheil.
Es iſt ſehr wichtig, daß die Sommerſaat ſo gleichförmig als möglich, und im ſchnellſten Zeitraume zugleich aufgehe, damit
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