Teil eines Werkes 
Erster Band (1819) Lehrbuch der Landwirthschaft. Erster Band
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Wech⸗

ört auf, n. Die Thiere bleiben je über⸗ ehr ver⸗ rnatür⸗

heding⸗ re und völlig

z. B. üäbrigen zt, die, od her⸗ Thiere: viele,

durch, , mit d, ſcch e durch ſt, und echemi⸗ haniſche je fäͤhig e Blut⸗ werden: wechſeln e haben der Erde Vaſſer Wurzeln Körper

5

Was bei den Thieren der Speichel, Magenſaft, die Galle u. ſ. w. bewirken, das muß für die Pflanzen die faule Gährung thun, die Nahrung nämlich in einen Zuſtand bringen, daß ſie im Waſſer auflöslich wird: Man muß demnach die Erde als den Magen der Pflanzen betrachten, in dem ſich alle Saug⸗ gefäße derſelben münden, um aus ihr Nahrung und Feuchtigkeit zu erlangen.

13. Wenn Thiere und Pflanzen ein ſchnelles und nebſtbei großes Wachsthum äußern, das heißt, in einem gegebenen Zeitraume viel organiſche Maſſe hervorbringen ſollen: ſo bedürfen ſie vieler, leicht auflöslicher und krãfti⸗

ger Nahrung. Im entgegengeſetzten Falle kommen ſie aber

mit einer viel kleinern Menge aus.

Hält man die Maſſe der Erzeugung eines gegebenen Zeit⸗ raumes zu der hierauf verwendeten Nahrung im feſten, flüſſigen, und luftförmigen Zuſtande: ſo zeigt es ſich immer, daß eine ge⸗ gebene Menge Nahrung, wenn ſie nicht ſo groß iſt, daß ſie von den Pflanzen oder Thieren nicht völlig aufgenommen werden kann, oder ſo klein, daß Krankheiten wegen Mangel an Ernäh⸗ rung entſtehen, immer einer gewiſſen Maſſe von organiſchem Gebilde gleich ſeyn werde. Erläuternde Beiſpiele dieſes Satzes gewährt das Ausſehen und die Gewichtszunahme des Hornviehes und der übrigen Thiere, wenn dieſelben karg, und wenn ſie reichlich genährt oder gemäſtet werden; die ſchmächtigen, kurzen und körnerloſen Halme des Getreides auf mageren Aeckern gegen dem üppigen Wachsthum deſſelben auf reichlich gedüngten Feldern.

14. Bei gleichen übrigen Bedingungen bedürfen die Thiere in demſelben Verhältniſſe einer größeren Menge von organiſcher Materie zur Nahrung, als ihr Lebens⸗ prozeß raſcher, und die Abnützung der wirkenden Theile während demſelben, und ihre Ausſcheidung größer iſt.

Junge Leute bedürfen mehr Nahrung, wie alte. Mehr jene, die viele Bewegungen machen, gegen jene, die ein ſtilles, unthätiges Leben führen. Mehr die warmblütigen Thiere gegen die kaltblütigen.

15. Das gleiche Verhältniß findet Statt bei den Pflanzen.

Die langſam wachſenden Bäume bedürfen eines minder reichen Bodens, wie die einjährigen Getreidepflanzen.

4