Teil eines Werkes 
Zweyter Theil, zweyte Abtheilung (1825)
Entstehung
Seite
143
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141 ein Jucken, Wunden in der Haut und Verluſt an Wolle verurſacht. Das Entſiehen dieſer Krankheit iſt hauptſächlich als eine wahrſchein⸗ liche Folge von naſſer und ungeſunder Weide oder verſchlämmter Fütterung, von verdorbenen Säften und zurückgetretenen Ausdün⸗ ſtungen durch Kälte, Regen ꝛc., oder von mephitiſchen, mit verpeſte⸗ ten Ausdünſtungen angehäuften, unreinen Stallungen: kurz, von einer verwahrloſten Pflege und Wartung dieſer Thiere, zu be⸗ trachten.

Anfänglich iſt dieſes Ubel, das nicht, gleich der Räude, erb⸗ lich iſt, gewohnlich dadurch zu heben, daß man äußerlich die Haut mit den Laugen, die bey der Räude anwendbar ſind, wäſcht; oder, wenn das Übel ſchon hartnäckig iſt, die Queckſilberſalbe(Un- guentum Neapolitanum) gebraucht wird.

Zuweilen erfolgen aber bey vernachläſſigter Behandlung dar⸗ aus Geſchwüre, die um ſich greifen, die Haut und die benachbar⸗ ten Muskein zuweilen bis auf die Knochen durchfreſſen; manchmahl werden dieſe krebsartigen Geſchwuͤre ſogar epidemiſch, beſonders unter dem Rindvieh.

Sie mögen nun aber epidemiſch ſeyn oder nicht, ſo muß man ſie, falls ſie ſich durch die Queckſilberſalbe nicht geben, nebſt einem Theil des geſunden Fleiſches wegſchneiden oder weg⸗ beizen(ſiehe Höllenſtein), alsdann die Wunde mit einem ſtarken Aufguſſe von Raute und Tabaksblättern und Kochſalz in Branntwein waſchen, und dieſes ſo lange wiederhohlen, bis ſich gutes, junges Fleiſch in der Wunde erzeugt, und dieſelbe heilt.

Wenn das Thier etwa viel Hitze hätte, ſo gebe man ihm ei⸗ nen Mehltrank mit etwas Kochſalz und weizenen Kleyen, auch erforderlichen Falles Klyſtiere von Althäa⸗Abkochungen mit Salpe⸗ ter und Weinſteinrahm. Schwefelräucherungen würden dieſes Übet im Entſtehen heben.

Von den Flechten.

205. Die Schafe ſind auch bisweilen mit den Flechten be⸗ haftet, welche man an kleinen Schörfchen erkennt, die kleine