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wornach die ſämmtlichen, hin und wieder im zweyten Theile angeführ⸗ ten Woll⸗Claſſen zu berichtigen, nähmlich um 1 ½ Grad Dollond hö⸗ her hinauf zu zählen ſind.
Nachdem Herr Staatsrath Thaer nach der Beſchreibung in den Möglin'ſchen Annalen einen Widder beſeſſen hatte, deſſen Haar zum Theil 4 Grad Dollond gemeſſen wurde(von dem mir aber der Herr Staatsrath Thaer ſpäter geſchrieben hat, daß ſolcher kränklich, folg⸗ lich ein Schwächling geweſen iſt), und ich auch Zuchtthiere beſitze, die eine Wolle von 4 ¼, 4 ½ und 45 Grad Dollond erzeugen; auch mehrere Schäfereybeſitzer in der öſterreichiſchen Monarchie derley einzelne hoch⸗ feine Schafe beſitzen: ſo kann man nach dem gegenwärtigen Stand⸗ punct der edlen Schafzucht die erſte Claſſe mit Zuverſicht zu 4 Grad Dollond annehmen und feſtſetzen.
Dieſe Feinheit iſt zwar ſehr ſelten, und nur an einzelnen In⸗ dividuen noch vorläuſig zu finden; ſie iſt aber vorhanden, und wird ſich ſicher nach und nach ſehr vermehren und allgemeiner werden. Die zweyte Sorte iſt auch noch ſelten, aber ſchon häufiger zu finden; die dritte Claſſe iſt die gewöhnliche Electa⸗ oder Supra⸗Prima⸗Wolle.
Petri.
Porbeg heind
Erklärg
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§. 1. Aan 2. Bäng 3. Briſ 4 Dad 5. Ein 6. Einſ 7. Eiter 8. Font! 9. Gum 10. Gumm 11. Harz 12. Alyſti


