Teil eines Werkes 
Zweyter Theil, zweyte Abtheilung (1825)
Entstehung
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XX
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XX dem Innern des Körpers angeſogen, und mittels anderer ſehr feiner Ausführungs⸗Offnungen durch die Oberhaut durch⸗ gedrückt wird, dann auf deren Oberfläche liegen bleibt, und dieſe gegen die etwa nachtheiligen Einwirkungen der Näſſe ſchützt, ſich auch den Haaren mittheilt, und dieſen das glän⸗ zende Ausſehen gibt, das geſunden und wohlgenährten Thie⸗ ren eigen iſt.

Diejenigen Ausführungsröhren der Haut, durch welche der Schweiß hervorkommt, werden Schweißlöcher oder Poren genannt, und ſind nicht allen Geſchlechtern der Säu gethiere eigen, nahmentlich fehlen ſie allen, die man blind geboren nennt, ſo wie auch allen Arten der Schafe. Dem zufolge ſind der Hund, die Katze und das Schaf unter den Hausthieren die drey Arten, die auf keine Weiſe zum Schwitzen gebracht werden können; die zuvor genannte fet⸗ tige Ausdünſtung aber haben alle drey Arten gemein, nur mit dem Unterſchiede, daß ſie bey den Hunden und Ka⸗ tzen wenig, bey den Schafen aber beſonders wenn die Wolle eine gewiſſe Länge erreicht hat im geſunden Zu ſtande ſowohl dem Gefühle, als dem Auge ſich häufig, und ſelbſt dem Geruche zu erkennen gibt. In einem krank haften Zuſtande verliert ſich aber dieſe öhlige Feuchtigkeit, und wird durch den Körper nicht genugſam erſetzt.

Alles bisher Angezeigte iſt einem jeden, der über die Krankheiten des Schafviehes richtig urtheilen zu können wünſcht, zu wiſſen nothwendig, um im Stande zu ſeyn, ſich von den Urſachen, Kennzeichen, und ſelbſt von der Hei⸗ lung der Krankheiten bey den Schafen, einen deutlichen Begriff zu machen.

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