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höhle rechts; ſie iſt ein blutreiches, drüſenartiges Organ, ni welches zur Zubereitung der Galle aus dem Blute dient; Föti die Galle vermiſcht ſich mit dem Speiſebreye in dem Zwölf⸗— 4 fingerdarm. In der Leber hat die Gallenblaſe ihren Sitz. Beym mn Schafe ſindet man öfters in der Leber Würmer, Egel genannt. welc Die Milz iſt ein weiches, ſchwammichtes, ſehr ge⸗ V ban fäßreiches Verdauungswerkzeug von röthlicher, bisweilen Lu violetter Farbe, hat eine längliche, breitgedrückte Geſtalt, ſchi liegt an der linken Seite in der Nähe des Magens, und ſtur wird durch Verlängerungen des Netzes an den Magen und dis Grimmdarm befeſtiget. Sie dient dazu, die Galle vorzube⸗ reiten, welche ſodann dem Blute wieder zugemiſcht, durch 5 die Pfortader in die Leber geführt, und dort gänzlich zube⸗ V bern reitet wird; auch dient ſie vorzüglich als Behältniß zur Auf⸗ Sie nahme der in dem Magen befindlichen überflüſſigen Feuch⸗ b Vern tigkeiten. Bey jungen Thieren iſt die Milz roth und weich,+ jithen im Alter wird ſie feſter, mehr violett oder weißlich. Beym til Milzbrande iſt ſie entzündet und brandig. b in ei Die Nieren hängen am hintern Theil des Rückgra⸗ V thes, und haben die Beſtimmung, den Urin oder Harn ab⸗ V Daut zuſondern und auszuſcheiden. Es ſind deren zwey in dem fü thieriſchen Körper, welche in der Bauchhöhle, unter dem b der Zwerchfell, zu beyden Seiten des Rückgrathes, aber hinter dad und außer dem Sacke der Bauchhaut liegen. Die äußere ſite Subſtanz der Nieren beſteht meiſten Theils aus Blutgefäßen, AHin welche den in den Nieren aus dem Blute abgeſonderten Harn 3* verhi aufnehmen, und ſich nach der innern Höhle der Niere zu, iger wo ſich das Nierenbecken befindet, öffnen. Dieſes Becken Sau nimmt allen Harn auf, und führt ihn in die Blaſe, von wo b
ſolcher durch den Uringang aus dem Körper geſchafft wird. b„hrla Vor den Nieren liegen Nebennieren, deren Beſtimmung


