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545 ausgetrieben werden könne. Sie kann daher unmöglich eine dauernde Wirkung hervorbringen.
Andere Verſuche, die ich mit gleich ungünſtigem Erfolge anſtellte, übergehe ich mit Stillſchweigen.
662. Das Bleichen oder Weißmachen der Wolle iſt aber nicht allein für diejenigen Waaren, die ihrer Beſtimmung nach weiß bleiben ſollen, ein wichtiger Gegenſtand, ſondern verdient auch noch bey denen große Aufmerkſamkeit, die nachher gefärbt, und beſonders mit feinen Farben geziert werden ſollen. Eben ſo wie auf Leinen und Baumwolle die lichten und zarten Farben, beſonders rothe(und unter dieſen hauptſächlich Krapp), um ſo leb⸗ hafter und glänzender ausfallen, je mehr ſie durch das vorgängige Bleichen ihre höchſte Reinheit und Weiße erhalten haben: ſo iſt dieß auch bey der Wolle der Fall.
Aber hier iſt der Umſtand wohl zu beherzigen, durch welche Mittel es geſchehen iſt.
663. Denn das Bleichen mittels Schwefeldampfes oder liqui⸗ der ſchweflichter Saͤure, darf für manche Farben gar nicht ange— wandt werden, und ich kenne bis jetzt kein beſſeres Mittel, wel⸗ ches für alle Farben paßt, als die Ohlſeife und das Auslegen an die Luft.
664. Außer dem Geſagten iſt nun noch die Thatſache für die Wollfärberey höchſt wichtig, daß der geſunde oder kranke Zu⸗ ſtand des Thieres auf die Wolle und auf die Fähigkeit derſelben, Farbe anzunehmen, einen ſehr weſentlichen Einfluß hat.
665. Hiermit hat uns Herr Roard, Director der Faͤrbe⸗ rey in der königlichen Manufactur zu Paris, bekannt gemacht. Er bemerkte ſchon lange, daß Wolle von verſchiedener Beſchaffen⸗ heit in einerley Farbenbade ungleich gefärbt wurde; am meiſten aber war er erſtaunt, als er dieſe Verſchiedenheit bey Woll⸗Sorten wahrnahm, die ſich in ihren äußern Eigenſchaften vollkommen gleich waren. Dieß war für die Genauigkeit, die beſonders in der Manufactur der Gobelins für jede Tinte erfordert wird, zu wichtig, um nicht zur näheren Unterſuchung anzureizen. Er ſtellte


