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dem Thau und der Sonne ausſetzt*). Jedoch verloren ſich auch dadurch die genannten gelben Stellen nicht ganz, ſondern wurden nur bleicher*).
660. Von der Wichtigkeit dieſer Sache durchdrungen, habe ich ſelbſt mehrere Verſuche darüber angeſtellt, und die Angabe Vauquelins in Anſehung der Behandlung mit Seife richtig be⸗ funden. Am vorzüglichſten fand ich hierzu die venetianiſche oder Ohlſeife. Eine angemeſſene Menge derſelben, etwa des Ge⸗ wichtes der Wolle, in einem kochenden Waſſer aufgelöſet, er⸗ theilt ſchon ganz allein der Wolle eine auffallende Weiße, die durchs Auslegen an die Luft**r) noch vermehrt wird. Wendet man aber dieſes Verfahren nur als eine Vorbereitung an, und ſchwefelt nachher die Wolle, und behandelt ſie mit flüſſiger ſchwef⸗ lichter Saͤure, ſo erhäͤlt ſie allerdings einen noch höhern Grad von Weiße, aber dieſe Behandlung führt die Nachtheile mit ſich, daß 1) die Wolle dadurch hart, und 2) nach einiger Zeit wieder gelblich wird.
661. Die gute Wirkung, die man beym Leinwandbleichen von der alkaliſchen und kalkerdigen Schwefelleber geſehen hat, in⸗ dem ſie ſich als die kräftigſten Reinigungsmittel bewährten*rer),
*) Dieſes iſt das Verfahren der Spanier; ich habe ſolches ſelbſt im Großen mit 70— 80 Ctr., ebenfalls als die beſte Art, die Wolle zu bleichen, gefunden, und man kann das Weißwerden der Wolle dadurch noch vermehren, wenn man ſolche bey ſtarkem Son⸗ nenſchein mit einer Gießkanne öfters beſprenget und umwendet. Der Regen und Sonnenſchein bleichen die Wolle nach einer rei⸗ nen Wäſche am vorzüglichſten.
**) Stimmt ganz genau mit meinen Erfahrungen überein.
***) Thau und Sonne.
****) Für manche Leſer, die Gebrauch von dieſer Flüſſigkeit zu machen
wünſchten, ſetze ich die Bereitungsart her. 4 Pfd. fein geſtoßener
Schwefel, 20 Pfd. gut gelöſchter und durchgeſiebter Kalk, und
16 Gallonen Waſſer(eine Gallone hält etwa 4 Maß) werden gut


