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Vom Einfluſſe des Sonnenlichts ꝛc. 181
aber trocken wurde, bekam es erſt eine gelbe, dann eine graue Farbe, ſo wie der geroͤſtete Hanf.
3) Der Splint, der am Berberisbeerholze der am ſtaͤrkſten gelbgefaͤrbte und am Tannen⸗ und braunen Hoͤlzern der weißeſte Theil iſt iſt auch beſtaͤndig derjenige, welchen das Licht am wenigſten und am langſamſten ver⸗ aͤndert.
4) Das roͤthliche Mark des Berberisbeerholzes wird an der Sonne ziemlich braun, das weiße aber ſehr wenig: das vom gemeinen Holunder leidet beinahe gar keine Veraͤnderung, ſelbſt nach ſehr langer Zeit nicht.
Der Verſuch, den ich anſtellte, ließ mir uͤber dieſe Veraͤnderungen keinen Zweifel uͤbrig. Ich nahm einen Aſt vom Berberisbeerſtrauch, der einen Zoll im Durch⸗ meſſer hatte, ſchaͤlte ein Stuͤck davon, und trug dabei Sorge, daß einige Stellen der Rinde ohne Oberhaͤut⸗ chen blieben, daß an andern das entbloͤßte Zellgewebe an⸗ hieng, daß wieder andre ohne dieſes Zellgewebe waren, daß an andern ein Stuͤck von dem gelbbraunen Theile, in dem die eigentlichen Gefaͤße liegen, daran haͤngen blieb, und endlich, daß ich Kerben von verſchiedener Tiefe ins Holz machte.
Waͤhrend einer Zeit von 7⸗8 Stunden, daß die Sonne auf dieſen Aſt ſchien, vertroknete alles daran; der gruͤne Theil litt aber beinahe gar keine Veraͤnderung, denn das Licht muß ſchon viel laͤngere Zeit darauf wirken. Der am ſtaͤrkſten gelbgefaͤrbte Theil der Rinde oder der am we⸗ nigſten Splint war, fing an braun zu werden: hernach aber wuchs die Veraͤnderung, in Anſehung der Intenſion, im Verhaͤltniß der Geſchwindigkeit, mit der ſie ſich hatte ſpuͤren laſſen, indem ſie ſich dem Holze naͤherte. Ich urtheilte von allen dieſen Beobachtungen, weil ich ſie mit aͤhnli⸗ chen Theilen an Zweigen von Berberisbeeren, die ich mit
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