230 Erſte Abhandlung.
ſtopfungen, welche ſie hervorbringt, und durch die un⸗ hartnaͤckigen viertaͤgigen Fieber, die ſie erregt, wenn ſie nicht ſchneller toͤdtet, zu zerruͤtten.
Welches iſt denn aber die Jahrszeit, in der man eine reinere Luft athmet? Ich geſtehe, ich wage es nicht hierin zu entſcheiden, der Beobachtung des Herrn In⸗ geehouß ungeachtet. Dieſer Gelehrte will ſie bei großer Kaͤlte im Winter am beſten befunden haben. Ich glaube aber, es hebe ſich eins gegen das andre auf und da die Vegetation ſich mit der Waͤrme ver⸗ mindert, ſo vermindern ſich auch die Mittel, welche zum Phloniſtiſiren der uft beitragen, zu gleicher Zeit mit ihr: da nun die Luft weniger phlogiſtiſirt iſt; ſo be⸗ darf ſie auch weniger von Brennbaren entledigt zu wer⸗ den. Uebrigens fehlt es auch im Winter nicht an Ver⸗ beſſerungsmitteln der Luft. Denn 1) Gibt es immer Waſſerpflanzen, welche vegetiren, desgleichen mehrere Erdgewaͤchſe, die, reine Luft abzuſondern, Leben genug behalten. 2) Da die Luft zu dieſer Jahrszeit ſehr mit Feuchtigkeit beladen iſt, ſo iſt ſie auch immer eine große Menge fixe Luft einzuſchlucken vermoͤgend, und dieſe muß ſich dann mit der Erde verbinden. 3) Da auch die Erde alsdann faſt immer angefeuchtet iſt; ſo kann ſie auch viel von dieſer gefuͤlleten fixen Luft ver⸗ ſchlucken, und auf ſolche Weiſe wird ſie vielleicht im Winter aufgelockert und gibt hernach im Fruͤhjahre einen durch die Saͤure der fixen Luft geſchaͤrften Saft her, der die⸗Vegeta ion erwekt, indem er die Reizbarkeit der Pflanzen erregt. 4) Stuͤrme und Winde, die denn haͤufiger und ſtaͤrker ſind, wie auch§) Meere, Fluͤſſe, Seen und Waſſerfaͤlle, erneuern beſtaͤndig die Luft.
Laſſet uns alſo keiner Beſorgnis Raum geben. Das Ganze iſt noch ſo gut, als Gott es nach der Schoͤp⸗ fung befand. Die angezeiaten Mittel ſind vollkommen zureichend, eine Luſt zu verbeſſern, welche faule Aus⸗ duͤnſtungen unendlich weniger phlogiſtiſtren, und Ueber⸗ bleibſel von Pflanzen und Inſekten und gewuͤrzhafte Ge⸗
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