8 Erſte Abhandlung.
ſer herumſchwimmen. Bedient man ſich dieſes Kunſt⸗ griffs zum Zeitvertreib, ſo wird er ja wohl zur Beleh⸗ rung noch weit erlaubter ſeyn.
Das Waſſer, welches ich gemeiniglich brauchte, war Quellwaſſer, das ein wenig Selenit fuͤhrt. Er uͤherzieht die Raͤnder der Glaſer, die damit befeuchtet worden, mit einer Rinde, nachdem das Waſſer verdun⸗ ſtet iſt.
Bediente ich mich eines mit ſixer Luft geſättigten Waſſers; ſo bereitete ich mir dieſe Luftgattung mit des Dr. Nooth, von Parker verbeſſerten Geraͤthſchaft.
Endlich ſind auch die Blaͤtter, mit denen ich meine Verſuche anſtellte, jederzeit ſo friſch und ſo geſund ge⸗ weſen, als ich ſie nur bekommen konnte. Die meiſten wurden unmittelbar vor ihrem Gebrauch abgeſchnitten auch allemal an dem nemlichen Orte der Sonne ausge⸗ ſezt, und dies von halb 12 Uhr des Morgens bis halb 6. Uhr des Abends.
3. Allgemeine Erſcheinung, welche man an den Blaͤttern wahrnimt, die der Sonne unterm Waſſer ausgeſezt werden; nebſt daraus ent⸗ ſpringenden allgemeinen Bemerkungen.
Die gruͤnen Blaͤtter der vegetirenden Pflanzen, die in Gefaͤßen voll Waſſer ins Waſſer gelegt und der un⸗ mittelbaren Einwirkung der Sonne ausgeſezt werden, ſtoßen aus allen Punkten ihrer Oberflaͤche eine gewiſſe Menge uftblaſen aus.
Mein Verfahren bei Anſtellung des Verſuchs iſt dieſes. Ich nehme eine von den zuvorbeſchriebenen Glocken oder auch jede andre, und fuͤlle ſie unterm Waſ⸗ ſer ganz voll Waſſer. Darauf bringe ich ein vegetiren⸗ des Blatt, nachdem ich es vorher abgewaſchen, unterm Waſſer hinein, und dann hebe ich die Glocke, ohne uft
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