nesweges die Idee, die Staatswirthſchaft ſolle ſich um Indi⸗ vidua, wie ein Vater um ſeine Kinder, bekuͤmmern, damit die⸗ ſes Individuum auf dieſem, jenes auf jenem Wege ſeinen phyſiſchen Wohlſtand zu erhalten und zu erhoͤhen im Stande ſey. Nein, ſie muß dafuͤr ſorgen, daß dasjenige, was der Verfaſſer Urſtoff nennt, ein jeder einzelner Unterthan in ei⸗ nem Staate, wenn er will, mit dem groͤßten Maße von Frei⸗ heit und in dem hoͤchſten Grade von Vollkommenheit, um ſei⸗ nen phyſiſchen Wohlſtand zu vergroͤßern, bearbeiten kann. Sie muß dahin arbeiten, daß— in ſo fern es moͤglich iſt— keinem einzigen Individuo Hinderniſſe in dem Wege liegen, um durch dasjenige, was der Verfaſſer induſtrielle und com⸗ merzielle Productivkraft nennt, ſeinen phyfiſchen Wohlſtand zu vergroͤßen. Solchergeſtalt beſtimmt und modificirt, muz ſich alſo Staatswirthſchaft, nach meinen Ideen, allerdings um Individua und um individuellen Wohlſtand grade in eben der Art und auf eben die Weiſe wie National— Oekonomie be⸗ kuͤmmern, nur mit dem einzigen Unterſchiede, daß dieſe die ganze civiliſirte Menſchheit, jene hingegen einen einzelnen gegebenen Staat zum Augenmerk nimmt. Wenn auf dieſe Art die Staatswirthſchaft verfaͤhrt; ſo wird ſie zwar indirect, aber gewiß am beſten das Geſamm tvermoͤgen der Geſell⸗ ſchaft im Ganzen vermehren und erhoͤhen. Sie wird auf dieſem Wege das Wohl des Staats am ſicherſten erhalten⸗ Sie wird auf dieſem Wege der Geſammtheit der Staatsbhuͤrger als Geſellſchaft in Abſicht ihres phy⸗ ſiſchen Wohlſeyns den hoͤchſtmoͤglichen Grad der Staats⸗ vollkommenheit gewaͤhren. Aber es ſcheint mir, daß das Geſamm tvermoͤgen der Geſellſchaft im Ganzen, daß die Geſammtheit der Staatsbuͤrger als Geſellſchaft, daß Staatsvollkommenheit, daß Staatswohl als ſolthes,
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