09
it enii erhi ſche, ſonbern zugleich eine rechtliche wahre Zwangs⸗ nah de pflicht ſey r. vorin Niemanden in dem Streben nach— und in den Forrſchrit⸗ zſ ten zu einer groͤßern Vollkommenheit zu hindern, Idinie— ſo bringt auch National-Oekonomie, deren oberſtes Geſetz in at dieſer ebenerwaͤhnte cathegoriſcher Imperator iſt, wahre Zwangsrechte und wahre Zwangspflichten hervor. Allerdings gerfaſſer ſind dieſe Rechte vor Errichtung eines Staats blos proviſo⸗ „daß er riſch, und werden dann erſt peremtoriſch, wenn der Staat er⸗ taumen richtet iſt. Aber demohngeachtet bleibt jenes Recht ein wah⸗ dein be⸗ res Zwangsrecht in eben dem Maße wie das Poſtulat der nict an⸗ Vernunft: erfuͤlle die errichteten Vertraͤge. Ich kann es da— de Snce her nicht fuͤr wahr und richtig annehmen, wenn der Verfaſſer
erlauben, ſagt: das ethiſche Prinzip der Nazional-Oekonomie, das „Princip der Humanitaͤt, ſchließt das Zwangsr echt aus, „weil es, um den unvermeidlichen Kolliſionen mit dem hoͤch⸗ „ſten menſchlichen Gute, der Freiheit, willen, in dem naͤmlichen „Augenblicke aufhoͤren, und ſeine Quelle, naͤmlich die hoͤhere
oll: deſ alten; ſo
in, 3„Moralitaͤt verlaugnen wuͤrde.“ Denn das Prinzip der Hu⸗ An ug manitaͤt ſcheint mir gleichfalls zu gebieten: erfuͤlle deine Ver— jed⸗ traͤge, weil, wenn keiner Vertraͤge zu erfuͤllen rechtlich 4(nicht blos moraliſch) verpflichtet ſeyn ſollte, die ganze Menſch⸗ ruſim heit eben ſo wenig zu dem Grade von Vollkommenheit zu ge—
langen im Stande waͤre, als wenn Jedem erlaubt wuͤrde, an dier Andern Hinderniſſe in den Weg zu legen, um ihren phyſiſchen tife fi, Wohlſtand zu erhalten und zu vergroͤßern. So wenig es vankende alſo dem Prinzipe der Humanitaͤt zugegen ſeyn kann, daß nd gieht; die Erfuͤllung der Vertraͤge erzwungen werden, eben ſelbſ ve V ſo wenig leidet ſolches darunter, wenn das oberſte Geſetz der nge dieſe National⸗ Oekonomie durch Zwang zur Wirklichkeit gebracht
los eine V wird.


