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Ideen veranlaßt durch die Einleitung zur National-Oekonomie des Herrn Grafen Julius von Soden / Dem Letztern zur Prüfung vorgelegt ; von Heinrich Wilhelm Crome, Hofrath und Landsyndicus
Entstehung
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der Uebereinſtimmung ihres buͤrgerlichen Daſeyns nach Rechtsprineipien; der vollziehenden, die nur dieſen ver⸗ einigten Willen vollſtreckt, und der richtenden, die nur dem Staatsbuͤrger das Seine zuerkennt, iſt die Staats⸗ wirthſchaft vollends fremd.§. 7. Der Staast beſtehet, nach rein metaphyſiſcher Anſicht, in der Univerſalitaͤt der Staatsbuͤrger, welche den Boden ihrer Wohnung als noth⸗ wendige Bedingung der Exiſtenz, als Praͤdikat einſchließt; die oberſte Staatsgewalt uͤberſchreitet den beſtimmten Zweck der buͤrgerlichen Vereinigung, ſo oft ſie weiter gehet, als, 3das Heil des Staats zu begruͤnden und zu erhalten; ſo oft ſie ſich alſo mit der Begluͤckung und Vervollkomm⸗

nung beſchaͤftigt. Dann fehlt der Staatswirthſchaft aller

Gegenſtand und ihrem Princip alle Rechtlichkeit. §. 12. Die Staatswirthſchaftskunde, als ein Theil der Staatsverwaltungs⸗Wiſſenſchaft, begreift alle die Grund ſaͤtze, welche in alleiniger, ſtrenger und ausſchließender Be⸗ ziehung auf dieſen Staatszuſtand anzuwenden ſind, um der Geſammtheit der Staatsbuͤrger als Geſellſchaft in Abſicht ihres phyſiſchen Wohlſeyns den hoͤchſtmoͤglichen Grad der Staats⸗Vollkommenheit zu gewaͤhren.§. 13. Die Staatswirthſchaftskunde hat es nur mit dem Geſammt⸗ vermoͤgen der Geſellſchaft im Ganzen zu thun, mit dem Wohl des Staats und deſſen Erhoͤhung und Erhaltung. §. 14. Dem gemaͤß iſt alſo die Tendenz der Staatswirth⸗ ſchaft, dem Staate als Staat, mithin in politiſcher und

ökonomiſcher Hinſicht den hoͤchſten Grad der Vollkommenheit

zu dem Zwecke ſeiner Staatseriſtenz zu geben.§. 17. Das Princip der National⸗Oekonomie iſt: das hoͤchſte Sit⸗ tengeſetz, des Wohlwollens, der Humanitat, und dem gemaͤß: Begluͤckung der Nazionalindividuen; aber in dem Prin⸗