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Ideen veranlaßt durch die Einleitung zur National-Oekonomie des Herrn Grafen Julius von Soden / Dem Letztern zur Prüfung vorgelegt ; von Heinrich Wilhelm Crome, Hofrath und Landsyndicus
Entstehung
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der groͤßte der freieſte Spielraum gelaſſen werde, ihren phy⸗ ſiſchen Wohlſtand auf die hoͤchſte Stufe von Vollkommenheit zu bringen, weil wir im entgegengeſetzten Falle dem Stre ben der Menſchheit nach Vervollkommnung ein bedeutendes Hinderniß in den Weg legen wuͤrden. Wollte ich nun dein Eigenthum als etwas durchaus Unbedingtes dir zugeſtehen; ſo koͤnnte es doch bei unſerm Streben nach Vollkommenheit, welches uns ein cathegoriſcher Imperativ befiehlt, moͤglich ſeyn, daß grade dieſes dein dir jetzt angewieſenes Eigen⸗ thum, welches ich und wir uͤbrigen alle jetzt anerkennen, ein unuͤberſteigliches Hinderniß waͤre, um das phyſiſche Wohlſeyn von uns allen nicht auf die Stufe von Vollkommenheit brin gen zu koͤnnen, welche dann Statt haben wuͤrde, wenn dein Eigenthum allgemeines Eigenthum der ganzen Nation ge⸗

blieben, oder wenn es wenigſtens anders wie jetzt modificirt

waͤre. Wir koͤnnen und wollen daher dein Eigenthum nicht ganz und gar als unbedingt anerkennen, ſondern wir

muͤſſen es uns, aus dem vorhin angefuͤhrten Grunde, vor

behalten, daß, wenn es ſich dereinſt vielleicht einmal ergeben ſollte, daß dein Eigenchum, blos weil es dein ausſchließliches Eigenthum iſt, unſer aller Streben nach Vergroͤßerung des phyſiſchen Wohlſtandes bedeutende Hinderniſſe in den Weg legte, wir dir zwar nicht dein Eigenthum nehmen das wuͤrde immerhin Naub bleiben ſondern ein anderes an⸗ weiſen koͤnnen, welches eben ſo gut iſt, wie das dir jetzt aſ ſignirte.

Wenn man anders zum Voraus ſetzt und es muß ge⸗ wiß geſchehen, wenn von einem urvbedingt rechtlichen Staate die Rede ſeyn ſoll daß die zanze Maſſe derjenigen Men ſchen, welche einen Staat eruchten wollte, mit dem Vorſatze belebt war, vollkomme; rechtliche Einrichtungen darin

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