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Ideen veranlaßt durch die Einleitung zur National-Oekonomie des Herrn Grafen Julius von Soden / Dem Letztern zur Prüfung vorgelegt ; von Heinrich Wilhelm Crome, Hofrath und Landsyndicus
Entstehung
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zu noͤthigen. Ich ſoll mich alſo vervollkommnen, blos weil es jener Imperativ befiehlt, weil es Pflicht iſt, ohne auf irgend eine andere Triebfeder Ruͤckſicht zu nehmen Jener Grundſatz duͤrfte daher, ſo wie er dort ſtehet, blos der in nern Geſetzgebung angehoͤren.

Wenn nun der Verfaſſer ſagt:Politiſch, d. h. in die⸗ ſem ſtaatsbuͤrgerlichen Verhaͤltniſſe betrachtet, iſt dieſe allgemeine Vervollkommnung ſo gut als das Prinzip, auf welchem das Weltbuͤrgerrecht und die Weltbuͤrgerpflicht ruhen, kein blos ethiſches, ſondern ein rechtliches Prinzip, ſo will es mir nicht recht einleuchten, wie ein Prinzip, welches ſobald man es ſich außerhalb eines Staats denkt unverkennbar nur ethiſch iſt, blos durch den Eintritt in einen Staat, zu einem rechtlichen werden koͤnne. Und dabei kann ich's auch mit dieſer eben erwaͤhnten Aeußerung des Verfaſſers nicht vollkommen reimen, wenn es S. 16. heißt:das ethiſche Prinzip der National⸗Oekono⸗ mie, das Prinzip der Humanitaͤt ſchließt das Zwangs Recht aus. Denn iſt dieſes richtig; ſo kann es auch in einem Staate nicht zu einem rechtlichen Prinzipe umge⸗ formtiwerden, weil Recht ſtets Zwang zur Folge hat, und weil der Staat, genau genommen, gar keine Rechte ſchaffen, ſondern nur die proviſoriſch vorhandenen, durch ſeine Macht ſichern kann. Ich fuͤhle indeß dunkel, daß, auf einer Seite die Sache betrachtet, etwas wirklich Rechtliches in jenem Prinzipe liege, und daß es daher fuͤr die Menſchheit von ſehr wohlthaͤtigen Folgen ſeyn muͤſſe, wenn es zu einem recht⸗ lichen Prinzipe erhoben werden koͤnnte. Auf der andern Seite ſcheint mir aber auch etwas rein ethiſches darin zu liegen, und daß es weil es gewiß ſtets uͤble Folgen fuͤr die Menſchheit hat, wenn der Staat rein ethiſche Pflichten