Teil eines Werkes 
Vierter Band (1810) Lehrbuch der Nazional-Oekonomie / von Julius Gr. v. Soden
Entstehung
Einzelbild herunterladen

No⸗

gaune ſt u

zdyſe uij di t, di Mr⸗ p der

ſice dr⸗ 1T

1T m de Kfr Kift dong feane

ſ penah,

zs wdd wi 3

31

. 46 deren Beziehungen, ſo wie alles, was die Rechte und Pflichten der einzelnen Staatsbuͤrger ſowohl in Abſicht dieſer Staatsgeſellſchaftlichen Verbindung, alſo gegen den Staat, als auch wechſelſeitig gegen ſich ſelbſt betrifft, wenn dieſe lezteren Rechte und Pflichten nicht ausſchließend und einzig aus der Geſelligkeit entſpringen.

Nur in ſo weit kann um deswillen die Nazional⸗ Oekonomie der Polizeygewalt ein rechtliches Prinzip zugeſte⸗ hen, weil dieſe Gewalt ihrer Natur nach in der Ausuͤbung keine genaue Graͤnzlinie zulaͤßt.

Nach dieſem, und einzig nach dieſem Begriff kann alſo die Nazional⸗Oekonomie allenthalben, auch die Polizey⸗ gewalt und die Polizeygefezgebung, alſo eine Stadt⸗ eine Dorfspolizey anerkennen.

559.

Will aber der Begriff von Polizey uͤber die gewoͤhn⸗ lichen geſelligen Verbindungen der Staatsbuͤrger in Staͤdten und Doͤrfern, will er auf den ganzen Staat unter dem Namen der Staatspolizey ausgedehnt werden, ſo muß ſich die Nazional⸗Oekonomie, wenn ſie dieſe Ausdehnung anerkennen ſoll, um ein Palladium der buͤrgerlichen Freyheit umſehen.

Vorausgeſezt, daß die Polizey mit der geſellſchaft⸗ lichen Verbindung gar nichts zu thun hat, kommt es dann nur darauf an: ob und in wie ferne ſich ruͤckſichtlich des Staats im Ganzen, geſellige Verbindungen denken laſſen?

8 Bejaht muß zwar dieſe Frage werden, anerkennen muß alſo die Nazional⸗Oekonomie das rechtliche Daſeyn der Staatspolizeygewalt; aber ſie wird auch dem Wirkungskreiſe derſelben enge Graͤnzen ſezen.

Nur die geſelligen Beruͤhrungspunkte des ganzen Staats koͤnnen nach dem reinen Begriffe von Polizey in⸗ nerhalb dieſes Wirkungskreiſes liegen. Dieſer ſind wenige; 30