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Die Sorge fuͤr die allgemeine innere Sicherheit des Staats, alſo die Verhuͤtung allgemeiner Unſicherheit, durch Vagabunden, Raͤuberbanden und dergleichen.
Die Sorge fuͤr Abwendung der die Exiſtenz aller Staatsbuͤrger bedrohenden Uebel, als: anſteckender Krank⸗ heiten.
Die Sorge fuͤr die frehe und leichte Kommunikazion aller Staatsbuͤrger, alſo: fuͤr Fluͤſſe, Bruͤcken, Landſtraßen, Poſten.
Alles Gegenſtaͤnde, welche die allgemeine geſellige Verbindung betreffen; ſie ſind aber auch die einzigen, wo die Staatspolizey ſich rechtlich aͤußern kann und darf.
560.
Alle uͤbrige Gegenſtaͤnde, die man bisher ſo freygebig der Staatspolizey zugetheilt hat, ſind ihrem rechtlichen Prinzip nach Nazional⸗Oekonomiſtiſchen Grundſaͤzen gaͤnzlich fremd. Sie muͤſſen in das Gebiet der Staatswirthſchaft oder
der Juſtiz zuruͤck gefuͤhrt werden, dem man ſie entriſſen hat.
Die Juſtiz, in deren Gebiet die Staatspolizey die haͤu⸗ figſten und herbeſten Eingriffe gewagt hat, iſt ihrer Natur nach an ruhige, bedaͤchtliche Pruͤfungen, in beſtimmten und unerlaͤßlichen Formen gebunden, und in dieſen Formen ruht weſenttich die Sicherheit der Exiſtenz, der Freyheit und des Eigenthums der Staatsbuͤrger. Jeder Uebergriff der Po⸗ lizeygewalt in die Juſtizgewalt widerſtrebt alſo der Nazional⸗ Oekonomie; der Staats⸗Finanzwirthſchaft iſt ohnehin die Staatspolizey gaͤnzlich fremd.
561.
Der weſentliche Einfluß der Befoͤrderung der geſelligen Vortheile, ſo wie der Abwendung der aus der geſelligen Verbindung reſultirenden Nachtheile auf den Nazional⸗ wohlſtand, macht allerdings eine dem Prinzip der Nazional⸗ Oekonomie zuſagende Polizeygeſezgebung und Vollſtreckung derſelben nothwendig; alſo Sorge fuͤr die oͤffentliche Sicherheit,
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