Teil eines Werkes 
Vierter Band (1810) Lehrbuch der Nazional-Oekonomie / von Julius Gr. v. Soden
Entstehung
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ruͤcken; dem Nazionalvermoͤgen den Staatsantheil nicht fruͤher zu encziehen, als in dem Augenblicke, wo die Re⸗ gierung durch ihre Konſumzion ihn der Nazion wieder giebt..

548.

2. Die Abtheilung der Comptabilitaͤt in das Kalender⸗ oder in irgend ein anderes, wenn ſchon nach dem Kreis⸗ lauf der Naturoperazionen und Naturerſcheinungen

ſinniger abgetheiltes Etats(Staatsfinanz⸗) Jahr, iſt

ein Gaͤngelband, deſſen ſich die mit den Nazional⸗ Oekonomie Geſezen unbekannten Finanzadminiſtrazio⸗ nen noch nicht haben entwoͤhnen koͤnnen.

Dieſe Abtheilung hat keinen Sinn; ſie ſcheint dadurch herkoͤmmlich geworden zu ſeyn, weil der Staat ſeine Auflagen in Jahre eingetheilt hat; aber warum hat er ſie in Jahre eingetheilt?

Dieſe Abtheilung iſt nur eine Folge eines nicht auf dem Prinzip der Nazional⸗Oekonomie ruhenden Auflagenſyſtems, und der nach dem Kreislauf der Naturoperazionen und Na⸗ turerſcheinungen berechneten Produkzion.

Worin liegt denn aber das Prinzip, daß das Erhebungs⸗ und Verrechnungsſyſtem dieſem Kreislaufe gemaͤß organiſirt werden muͤſſe?

In je kleinere Porzionen die Auflagenzahlung zerſchnit⸗ ten wird, je leichter wird ſie den Nazionalgliedern werden. 4

Der Staatshuͤrger kann die Auflage nur von dem Ueber⸗ ſchuſſe, nach Abzug ſeiner Beduͤrfniſſe, ſeiner mindſtens unentbehrlichen Genußmittel bezahlen. Nur bey großen Spe⸗ kulaztonen, z. B kaufmaͤnniſchen, zeigt ſich dieſer Gewinn in Maſſe, bey allen andern, ſelbſt bey der Urprodukzion, nur allmaͤhlig in kleinen Porzionen.

Indem die Regierung den Kontribuenten zwingt, die

Staatsauflagen, d. h. den Staatsantheil an dem Privat⸗

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