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zion, der Verwendung der Staatseinkunfte, fehlt, ſo wird der Staat weder dieſen Bedarf richtig berechnen, noch ſich von dem oͤkonomiſtiſchen Staatsantheil am Nazionalvermo⸗ gen vergewiſſern koͤnnen.
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547:· Das Verrechnungsſyſtem muß von Einem Prin⸗
zip ausgehen: Klarheit, ſtete augenblickliche Klarheit.
Dieſes Prinzip umfaßt alles. Die Regierungen haben es geahnet, aber auf durchaus irrigen Wegen zu erreichen geſtrebt. Mit dieſem Prinzip, der ſteten augenblicklichen Klar⸗ heit, iſt es naͤmlich durchaus unvereinbar, 1. die Einkuͤnfte und die Ausgaben in abge⸗ ſonderte Zeitraͤume zu iſoliren.
Die Staatseinkuͤnfte beſtehen groͤßtentheils in Beweg⸗
mitteln der Produkzion, in Muͤnze irgend einer Art.
Dieſe Bewegmittel haben in dieſer Eigenſchaft, in Beziehung auf Nazionalreichthum, nur im Augenblick des Umlaufs, nur in dem Moment der Ausgleichung, der Erfuͤllung ihrer Beſtimmung, Werth. In Abſicht des ganzen uͤbrigen Zeitraums ihrer Exiſtenz, ſind ſie in nazio⸗ nal⸗oͤkonomiſtiſcher Hinſicht, in dieſer Eigenſchaft werthlos.
Die Produkzion bedarf aber unaufhoͤrlich Bewegmittel; waͤhrend der ganzen werthloſen Exiſtenzzeit dieſer Bewegmit⸗ tel iſt alſo die Produkzion gelaͤhmt.
Dieſe Bewegmittel ruhen indeß muͤßig in den Kaſſen der Staatseinnahmen, und ſtatt die Produkzion zu beleben, rei⸗ zen ſie die Verwalter zur Untreue. 7
Die Maſſe derſelben erſchwert nothwendig die Ueberſicht ihrer richtigen Verwendung.
Der erſte Grundſaz einer nazional oͤkonomiſtiſchen Verrechnungsorganiſazion muß alſo ſeyn: die Zeitpunkte der Einnahme und der Ausgabe an einander zu
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