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bey allen nach ihrer Natur, oder nach akzidentellen Verhaͤlt⸗ niſſen unveraͤußerlichen Guͤtern; ſo hat das Gut keinen Preis. 74. Preis iſt keineswegs das allgemeine(offentliche) Urtheil uͤber den Werth Eines Guts im Verhaͤltniß anderer Guͤter; wie Kant glaubte. Es iſt die Schaͤtzung des Be⸗
ſitzers. Daß aber dieſe bey auen Guͤtern, die entweder
abſoluten, oder allgemeinen relatifen Werth haben, ſich ge⸗ woͤhnlich nach dem Regulator des Vergleichs⸗Werths richtet, iſt ein bloß zufaͤlliger, nicht im Begriffe vom Preis liegender Umſtand.
75.
Preis iſt eben ſo wenig die Schaͤtzung des Beſitzers zum Tauſch deſſelben gegen Muͤnze; wie Kant waͤhnt. Es iſt die Schaͤtzung eines Guts gegen andere Guͤter auch im eigentlichſten Tauſch⸗Falle. Z. B. der Beſitzer einer Kuh kann den Preis derſelben auf 10 Schafe ſetzen. Der Preis und der Regulator des Vergleichungs⸗Werths ſind aber auch hier darin weſentlich verſchieden, weil der Preis auch in Tauſch-Faͤllen, ein veraͤußerndes Gut nur gegen ein anderes dagegen gegebenes mißt, der Vergleichungs⸗ Werth aber Ein Gut gegen alle andre abpgleicht.
76.
Der Preis iſt unabhaͤngig vom Werthe, d. h. Preis und Werth muͤſſen nicht gleich ſeyn. Sie ſind es aber, den ſpeziell relatifen Werth ausgenommen, gewoͤhnlich. Dann iſt der Preis eines Guts oͤkonomiſtiſch.
Das Prinzip des Regulators des Vergleichungs⸗ Werths, liegt in der Natur⸗Haushaltung nach ihrem ge⸗ woͤhnlichen Gange; denn dieſer beſtimmt die allgemeine Schaͤtzung.
Preis haͤngt von zufaͤlligen Verhaͤltniſſen ab, die das Urtheil des Beſitzers im Veraͤußerungs⸗Fall be⸗ ſtimmen.
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