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wandten Vergleichungs⸗Regulators aller uͤbrigen Stoff⸗Theile. 59.
Das Praͤdikat poſitifen Werths kann auch einem Gute zukommen, das nur relatifen, nicht abſoluten Werth hat. Denn ein Gut kann abſolut entbehrlich ſeyn, und den— noch nicht nur Genießbarkeit, ſondern auch hohen Reiz zu dieſem Genuß enthalten.
60.
Der Regulator des Vergleichungs⸗Werths laͤßt ſich auch auf Guͤter relatifen Werths anwenden, nicht alſo leinzig auf Guͤter abſoluten Werths.
Doch poſitifer Werth iſt das unerlaͤßliche Praͤdikat aller Beſtandtheile des Stoffs.
Alſo kann ein Gut nicht nach dem Vergleichs⸗Werths⸗ Regulator klaſſifizirt werden, das nicht poſitifen Werth beſitzt.—
61.
Der Vergleichs⸗Werths⸗Regulator muß alſo
1. Das Prinzip des poſitiven Werths anerkennen, naͤmlich a. Genießbarkeit,
b. Reiz zum Genuß, und zwar beides nach allen in der Natur und im menſchlichen Organismus liegenden Abſtufungen.
2. Der Vergleichungs⸗Werth hat eigene Prinzipe oder Grund⸗- Urſachen ſeiner Vergleichung, die er auf jedes einzelne Gut, in Vergleichung mit allen uͤbrigen uͤbertraͤgt.
Dieſe ſind:
a. Mangel, oder Seltenheit des Ur⸗Stoffs dieſes Guts, oder der Gattung von Produktifkraft, die zu deſſen Hervorbringung in der genießbaren Form noͤthig iſt.
b. Eigenſchaft der Subſtanz des Guts,


