Teil eines Werkes 
Vierter Band (1810) Lehrbuch der Nazional-Oekonomie / von Julius Gr. v. Soden
Entstehung
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54.

Abſolut iſt der Werth eines Stoffs, ſeine Genießbarkeit vorausgeſetzt, in Beziehung auf ſeine U nentbehrlichkeit.

Von abſolutem Werthe ſind alle Beſtandtheile des Vermoͤgens, die mehr oder' weniger als Bedingung der menſchlichen Exiſtenz erſcheinen, als:

Nahrungs⸗Mittel, Kleidungs⸗Stoff, Erwaͤrmungs⸗Stoff, Erleuchtungs⸗Stoff, Wohnung.

Der Grad hangt theils von Lokal⸗Verhaͤltniſſen, theils von pelatifen Sitten und Gewohnheiten ab; aber bey civili⸗ ſirten Nazionen auch nur der Grad. Und Civiliſazion muß die Nazional⸗Oekonomie vorausſetzen. Denn ſie iſt die Vor⸗ bedingung ihres Zwecks, naͤmlich der phyſiſchen Genuß⸗ Bollkommenheit nach ethiſchen Grundſaͤtzen.

55.

Alle uͤbrige Beſtandtheile des Vermoͤgens haben nur relatifen Werth.

56.

Ein Gut(Stoff⸗Theil) kann nur relatifen Werth, und doch den hoͤchſten Grad des poſitifen Werths beſitzen. Z. B. Edelſteine.

57.

Poſitif iſt der Werth eines Guts in einziger Beziehung auf ſeine Genießbarkeit. Je nach dem Grade dieſer Genieß⸗ barkeit, und des im menſchlichen Organismus liegenden Reizes zu ſeinem Genuß, iſt dieſer Werth groͤßer, oder geringer; alſo auch die Gradazion unendlich. 1 58. 4.W

Abſoluter relatifer und poſitiver Werth, ſind abſtrakte Praͤdikate jedes einzelnen Guts. Der Vergleichungs⸗ Werth iſt kein Praͤdikat des einzelnen Guts; nur die ausgeſprochene Anwendung des auf das einzelne Gut ange⸗

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