Teil eines Werkes 
Vierter Band (1810) Lehrbuch der Nazional-Oekonomie / von Julius Gr. v. Soden
Entstehung
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das Prinzip der Staats⸗Haushaltung, oder hoͤchſtens der

geſammten Staats⸗Kunde erſcheinen wuͤrde ſo klar ſpricht d ſich ihre Unabhaͤngigkeit, als eine eigne Szienz, durch die ſh . Idealiſazion aus, Kraft deren ſie ihre Rechte fodert, ſo Knh bald der Zwang des relatifen Zufalls beſiegbar iſt, oder weicht. 4 zunbt Und da ſie in dieſem relatifen Zufall, welcher die Formen K modelt, uͤberhaupt nur die Gewalt anerkennt, mit ihr V diſ kampft, und ſie zu beſiegen ſtrebt, alſo auch dieß der Fall, nicht in den einzelnen Staats⸗ und StaatsAdminiſtrazions⸗ thon Formen, ſondern in den akzidentellen Verhaͤltniſſen der einzelnen Staaten gegen einander ſeyn muß, ſo iſt ſie eine welte mm deu buͤrgerliche Szienz. V Eine Vermögen. 1, 32. 8 Der phyſiſche Genuß des geſellſchaftlichen Menſchen à obwohl nach ethiſchen Grundſaͤtzen, iſt der Zweck der Nazional⸗ Pn Oekonomie(3. 11.). In 33..ou hend Phyſiſcher Genuß ſetzt Genuß-Mittel voraus. 1al6 Den Gegenſtand des Genuſſes haben die Staats⸗Wirth⸗ N ſchafts⸗Lehrer bisher Vermoͤgen genannt. Sie haben aber m auch unter dieſem naͤmlichen Worte das Material der i Genuß⸗Mittel begriffen. 2 de Material kann Genuß⸗Mittel ſeyn; kann es aber auch V aan ſich nicht ſeyn; und dieß letztre iſt der haͤufigſte Fall. di Ein Nazional⸗Glied, alſo auch eine Nazion, kann viel Nrxen Material, ja ſelbſt viel ſolches Material beſitzen, das an ſich de da Genuß⸗Mittel iſt, und doch duͤrftig ſeyn; denn die Gennß⸗ 6 Vollkommenheit heiſcht Mannigfaltigkeit der d Genuß⸗Mittel. iid Die Nazional⸗Oekonomie muß alſo fuͤr ihren Gegen⸗ Knig ſtand ein eignes Wort ſchaffen, das zugleich das Material 1 und die Genuß⸗Mittel begreift; und dieſes Wort iſt: Stoff. 1

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