14—
b. In Abſicht der, dieſem gegruͤndeten Verhaͤltniſſe gemaͤß, anzunehmenden Staats⸗ Adminiſtrazions⸗Form. Der Staats⸗Wiſſenſchaft iſt alſo der Wohlſtand, die Genuß⸗Vollkommenheit der einzelnen Staats⸗ Glieder, an 1 ſich ganz fremd. Sie beſchaͤftigt ſich ausſchließend mit den Mitteln, jenen Verein zu Einem Zweck zu gruͤnden, und zu V erhalten; und da dieſer Zweck in aͤußerer und innerer Sicherheit,
ſe deth
d. h. im ſichern Genuß der geſellſchaftlichen Vortheile u
beſteht, ſo hat auch die Staats⸗Wiſſenſchaft mit der phyſiſchen ſä g
Genuß⸗Vollkommenheit der einzelnen Geſellſchafts⸗Glieder f t
nichts zu thun. a 26. 8
Die Staats⸗Haushaltung(vorhin Staats⸗Wirth⸗ i 1
ſchaft genannt Z. 4.) hat nur mit der Beſtimmung der wech⸗
ſelſeitigen Rechte und Pflichten der Geſellſchafts⸗d. h. n
Staats⸗Glieder zu thun, damit jedes die geſellſcha ftlichen 4
Vortheile nach dem in der Staats⸗Form liegenden hoͤchſt moͤglichen Grade genieße, und mit der Bewachung und Be⸗ V wahrung derſelben.
nalu
Auch ihr iſt alſo die Genuß⸗ Vollkommenheit der einzelnen kinn Geſellſchafts⸗(Staats⸗) Glieder ganz fremd. V
Die Nazional⸗Oekonomie dagegen hat die Genuß⸗ V daus
Vollkommenheit des einzelnen Geſellſchafts⸗(Staats⸗) Glieds zum einzigen ausſchließenden Gegenſtande.
Da das Geſellſchafts⸗Glied mit dem Zweck dieſer ku Genuß⸗Vollkommenheit in den Staats⸗Verein trit, ſo gehoͤrt ſie der Menſchheit an; die Nazional⸗Oekonomie iſt alſo eine
daöiue
D eigene, ſie iſt die hoͤchſte und Grund⸗ Wiſſenſchaft der 3. lüih geſammten Staats⸗Kunde. h
Die Nazional⸗Oekonomie fordert alſo ein 1. daß, welches auch immer die gewaͤhlte Staats⸗Verfaſ⸗ V Kar ſungs⸗ und Staats⸗ Adminiſtrazions⸗Form ſey, ſie ihre ſ Geſetze nicht verletze, alſo den freyen Spielraum des fin
————,————·


