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3. Weil ſie ſich einzig mit der Erringung des vollkommen⸗ 25 ſten phyſiſchen Lebens⸗Genuſſes, alſo der Wirth⸗ da ſchaft, der Oekonomie beſchaͤftigt. 95
3.* Wl
Unter dem Ausdrucke Nazion verſtehe ich eine zwar im n geſellſchaftlichen Vereine ſich befindende Volksmaſſe, aber nicht i in Beziehung auf dieſen Verein, ſondern in Bezie⸗ am
, dee 4. rätan hung auf ihre Individuen. Denn nur mit der Individualitaͤt har es die Nazional⸗Oekonomie zu thun. So unterſcheide ich
Nazion vom Staate, d. h. von der im geſellſchaftlichen d Verein befindlichen Volksmaſſe, in ihrer geſellſchaft⸗ kiſt lichen Eigenſchaft, als Staatsluͤrger, in Bezie⸗ üm hung auf die geſellſchaftliche Berwaltung(Z. 1.). ü l 19. nct d
Waͤre der Begriff des Worts Reichthum nicht zu mni ſchwankend und relatif,(N. Oek. 1. B. S. 25. folgende)— m- wie in der Folge gezeigt wird, ſo koͤnnte man die Nazional⸗ nee Oekonomie, die Nazional⸗Bereicherungs⸗Kunde nennen, rnd in ſo fern ſie ſich einzig mit der Erhoͤhung und Bewahrung 3 M des Nazional⸗ Wohlſtands beſchaͤftigt. Die Wichtigkeit der hoͤchſten Klarheit in wiſſenſchaftlichen Kunden rieth daher, dieſe Kunde mit einem eignen neu geſchaffenen Ausdruk zu em ſtempeln*). unie
A 20. faat
Noch weniger darf man ihr den Namen der Begluͤk⸗ bſ kungs⸗Kunde beylegen. Dieß verbietet der Mißbrauch der duc in die Staats⸗Haushaltung in neuern Zeiten, unter der allge⸗ tect meinen Rubrik der Staats⸗Pol izey, eingedraͤngten be gluͤk⸗
*) Zu gleicher Zeit mit dem Iſten Bande meines Verſuchs uͤber* die Nazional⸗Oekonomie, erſchien auch das Lehrbuch des wuͤrdigen Herrn Profeſſor Jacobs uͤber die Nazional⸗ Oekonomie, unter welcher er die Staats⸗Haushaltung 4 verſteht. Der Inhalt beweiſt aber, gegen einige gelehrte dü Anzeigen, daß wir nur den Namen, nicht den Begriff 1 der Szienz gemein haben. N


