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2. Die Regeln und Grundſaͤtze, nach welchen die Geſellſchafts⸗ 1 Rechte der Staats⸗Glieder zu bewahren ſind, und
uͤber die Erfuͤllung der Pflichten zu wachen iſt; alſo unſ die Staats⸗Adminiſtrazion. 3 6 Ich nenne ſie Staats⸗Adminiſtrazion, um ſie von V big dem Ausdruck Staats⸗Verwaltung zu ſondern, deſſen b ich mich zu Bezeichnung des Staats⸗Oberhaupts, der Regie⸗ V daul- rung, des Regenten, bediene(Z. 2.). 3 5. Die Staats⸗Haushaltungs⸗Kunde theilt ſich dieſem ds Begriffe(Z. 3.) gemaͤß, ab; in ä t J. Die Staats⸗Juſtiz⸗Kunde, myin II. Die Staats⸗Polizey⸗Kunde, authal III. Die Staats⸗Finanz⸗noder eigentliche Wüürhſchalte⸗ h Kunde. V un En Jede dieſer Kunden, oder Wiſſenſchaften, begreift die 8 Lie8 Geſezgebung und die Adminiſtrazion. a 6. V Fde,( I. Die Staats⸗Juſtiz⸗Kunde, beſtimmt a) in der Geſezgebung die Rechte und Pflichten der Staats⸗Glieder V Nu in Abſicht des Eigenthums im allgemeinſten Sinne dieſes a? Worts, nach welchem es nicht nur Stoff im allgemeinen nn ish (N. Oek. 3. 55. 1. B. S. 61.), ſondern auch Perſoͤn⸗ e. ſm lichkeit begreift; b) in der Adminiſtrazion die Mit⸗ tel zu Beobachtung jener Beſtimmung.. V 7. II. Die Staats⸗Polizey⸗Kunde hat die Bewahrung und Vervollkommnung der Vortheile der geſelligen Verbin⸗ 1 dung, und Abwendung der Nachtheile derſelben, zum Gegen⸗ 9 bm ſtand,(N. Oek. Z. 6. 12. III. Bd. S. ⸗10.) ſowohl in im Abſicht der Beſtimmungen, nach welchen jene Vortheile ài zu erhoͤhen und zu bewahren, und jene Nachtheile abzu— ih im wenden ſind, als in Abſicht der Mittel die Einhaltung dug, dieſer Beſtimmungen zu bewirken. m we
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